29-jährige Frau wegen Mordes angeklagt | „Sie hat es nicht verdient, so zu sterben“

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Einer Frau in den Zwanzigern wird der Mord an einer 42-jährigen Frau vorgeworfen, der sich am Dienstag im Stadtteil Pointe-aux-Trembles in Montreal ereignete. Die Patentochter des Opfers weiß schockiert nicht, warum jemand ihrer Patentante Jo-Anne Patry gegenüber so gewalttätig war.



Aktualisiert um 14:23 Uhr.

„Jojo war ein goldener Mensch. Sie hat es nicht verdient, so zu sterben“, erklärt Annie-Claude Jutras Die Presse. Jo-Anne Patry, die am Dienstag in ihrer Wohnung getötet wurde, war nicht nur ihre Patentante. Sie war seine beste Freundin und eine wertvolle Vertraute.

„Ich weiß nicht, wer ihr Schaden hätte antun wollen, aber sie hat es nicht verdient“, betonte sie.

Das Opfer starb am Mittwoch an seinen Verletzungen, nachdem es in seinem verbrannten Haus gefunden wurde. Eine am Tatort anwesende Verdächtige in den Zwanzigern wurde am späten Vormittag festgenommen. Nach unseren Informationen führte ein ausgearteter Konflikt zum Mord.

„Zumindest gab es eine Verhaftung“, sagt die Patentochter des Verstorbenen. Sie hatte ihre Patin bereits seit sechs Monaten nicht mehr gesehen.

Prescilla Fournier Tobal, die zunächst als wichtige Zeugin galt, sei im Zusammenhang mit dem Mord festgenommen worden, bestätigte der Montreal Police Service (SPVM). Noch am selben Tag wurde sie wegen vorsätzlichen Mordes und vorsätzlicher Brandstiftung im Haus des Opfers angeklagt.

Am Dienstagabend gingen Feuerwehrleute zunächst zu einem verbrannten Gebäude in der Versailles Street in der Nähe der Forsyth Street.

Sie entdeckten eine bewusstlose Frau im Haus. Während der Reanimationsmanöver stellten sie Spuren von Gewalt an seinem Körper fest und alarmierten die Polizei. Das 42-jährige Opfer wurde noch vor Ort für tot erklärt.

Der 29-jährige Angeklagte traf unter Schock am Tatort ein, als die Ersthelfer noch vor Ort waren. Sie schien sich in einer Krise zu befinden, war am Unterkörper verletzt und weigerte sich, sich auszuweisen, beschrieb die Publizistin. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.

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FOTO PATRICK SANFAÇON, DIE PRESSE

„Dieser wichtige Zeuge muss von den Behörden getroffen und identifiziert werden“, erklärte Jean-Pierre Brabant, Sprecher der Polizei. Anschließend wurde sie verhört und am Morgen festgenommen.

Große Kriminalermittler und forensische Identifizierungstechniker waren vor Ort. Am Rande des großen Umfangs war ein Kommandoposten errichtet worden. Dies ist der neunte Mord seit Jahresbeginn in Montreal.

Mit Daniel Renaud, Die Presse

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