Das Wachstum der Schweiz wird im Jahr 2024 bescheiden ausfallen, warnt die OECD

Das Wachstum der Schweiz wird im Jahr 2024 bescheiden ausfallen, warnt die OECD
Das Wachstum der Schweiz wird im Jahr 2024 bescheiden ausfallen, warnt die OECD
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Zürich (awp) – Die schleppende Wirtschaftsaktivität zu Beginn des Jahres belastet das Wachstum in der Schweiz. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte im Jahr 2024 bei 1,1 % liegen, bevor es im Jahr 2025 auf 1,4 % ansteigt, so die am Donnerstag veröffentlichten Prognosen der OECD.

Die schwache Auslandsnachfrage, eine Erosion der Kaufkraft der Schweizer Haushalte aufgrund der Inflation und eine Verschärfung der Finanzierungsbedingungen belasteten das Wachstum, erklärt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Bericht.

Die Inflation wird gegen Ende 2024 vorübergehend ansteigen, getrieben durch Miet- und Strompreiserhöhungen, aber dennoch innerhalb der von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) festgelegten Zielspanne von 0-2 % bleiben. Die Arbeitslosenquote wird leicht auf 4,4 % steigen.

Ein weiterer Rückgang der Auslandsnachfrage, Versorgungsunterbrechungen und eine starke Korrektur der Immobilienpreise sind die Hauptrisiken für die Wirtschaftstätigkeit.

Strukturreformen seien notwendig, um den Lebensstandard in der Schweiz zu erhalten, sagt die OECD in ihrem Bericht, der insbesondere die Erhöhung des effektiven Rentenalters und die Erhöhung der Erwerbsquote auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere bei Müttern und Senioren, anführt.

cw/al

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