Bürgermeister von Seine-Saint-Denis fordern den Staat auf, gegen den Zigarettenhandel vorzugehen

Bürgermeister von Seine-Saint-Denis fordern den Staat auf, gegen den Zigarettenhandel vorzugehen
Bürgermeister von Seine-Saint-Denis fordern den Staat auf, gegen den Zigarettenhandel vorzugehen
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Acht Bürgermeister von Seine-Saint-Denis trafen sich in Pantin, einem Pariser Vorort, um den Staat aufzufordern, gegen den Verkauf von Schmuggelzigaretten vorzugehen. Gewählte Beamte beklagen den zunehmenden Verkehr, der zu Gewalt, Vandalismus und Belästigung führt.

Die Versammlung fand am Montag, 22. April, um 18 Uhr an der U-Bahn-Station Aubervilliers-Pantin-Quatre-Chemins statt. Vertreten waren die Städte Pantin, Les Lilas, Bobigny, Romainville, La Courneuve, Montreuil, Noisy-le-Sec und Aubervilliers.

Die Stadträte wollten auf die Verzweiflung der Anwohner und Händler reagieren. In Pantin müssen Sie nur aus der U-Bahn aussteigen, um von einem Verkäufer angehalten zu werden. An der Kreuzung Quatre Chemin stehen täglich Dutzende Menschenhändler mit Paketen in der Hand oder sogar provisorischen Auslagen aus Kisten.

„Sie verkaufen sich so, sie sind alle da und ich muss auf die Straße gehen, um durchzukommen“ Plage Léa, eine Stadtbewohnerin aus Pantin.

Die mit dem Schwarzmarkt für Zigaretten verbundenen Belästigungen bestehen seit mehr als 15 Jahren und werden für die Bewohner immer unerträglicher. Belästigungen, die auch mit Gewalt einhergehen, wie ein anderer Pantinoise feststellt: „Es gibt Konkurrenz zwischen Verkäufern mit Schlägereien und es gab sogar eine Schlägerei mit Messern.“

Obwohl die Polizei regelmäßig eingreift, um das Gelände zu sichern, schreckt dies die Menschenhändler offensichtlich nicht ab. „Es ist ein Schwarm Spatzen. „Alle laufen weg, aber es kommt genauso trocken zurück, weil die Polizei nicht bleibt.“ bedauert den Bewohner.

Besonders betroffen von diesem Handel sind Händler. Sie fühlen sich machtlos angesichts des zunehmenden Schmuggels, der ihre Geschäfte schwächt. „Wir haben viele Kunden verloren. Die Leute sind umgezogen. Unser Umsatz ging um 30 % zurück. Wenn ich woanders finde, werde ich ehrlich gesagt auch umziehen. Sagt Sofia.

Derzeit greift nur die Stadtpolizei täglich ein. Unzureichender Schutz für die acht mobilisierten Bürgermeister, die vom Staat mehr Polizei, Zoll und Justizkräfte fordern. Zumal sie davon ausgehen, dass der Handel mit Schmuggelzigaretten parallel zu den Preisen für legale Packungen weiter zunehmen wird.

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