Leitartikel: Schulen verbinden, ein guter Punkt für Genf

Leitartikel: Schulen verbinden, ein guter Punkt für Genf
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Schulen verbinden, ein guter Punkt für Genf

Heute um 17:33 Uhr veröffentlicht.

Es scheint lange her zu sein, dass das Anbieten eines Wörterbuchs an einen Schüler ein Erfolgsgarant war. Die Welt hat sich verändert. Heute geht es darum, alle Schulen der Welt an die riesige Wissenswelt des Internets anzubinden. Giga ist genau der Name der Initiative von Unicef ​​und der International Telecommunications Union (ITU) sowie ihren privaten Partnern. Ziel ist es, diese auch digitale Kluft zwischen Nord und Süd zu verringern.

Erste Herausforderung: Zeichnen Sie eine Schulweltkarte. Denn überraschenderweise sind nur 2 Millionen von wahrscheinlich rund 7 Millionen Schulen auf der Karte zu sehen. Seit seiner Gründung im Jahr 2019 ist es Giga gelungen, 2,4 Millionen Studierende zu vernetzen: ein sehr ermutigendes Ergebnis.

Ein Fortschrittspotential der Menschheit

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, muss erfreut sein, der die „Garantie eines universellen und erschwinglichen Zugangs zum Internet für alle“ als „ein starkes Potenzial zur Förderung des Fortschritts der Menschheit“ ansah. Das Ziel ist auch in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung enthalten. Zweitausenddreißig ist genau die Frist, die sich Giga gesetzt hat, um 1,3 Milliarden Kindern Zugang zum Internet zu ermöglichen.

Auch für das internationale Genf der Zukunft ist das ein guter Punkt. Mit dem ITU-Hauptsitz hier und diesem Team, dessen Büros natürlich hier und in Barcelona eröffnet wurden, erweitert die Genfer Internetplattform ihr digitales Portfolio um einen weiteren Cluster.

Der Wendepunkt kam auf dem Weltgipfel zur Informationsgesellschaft 2003 in Genf. Mit einem klaren Ziel: das internationale Genf auf den digitalen Zug zu bringen. Durch die Positionierung in Bezug auf die Verwaltung des Internets, seine Ethik, seine technologische Entwicklung und digitale Bildung sichert sich International Geneva gut für die Zukunft ab.

Olivier Bot ist seit 2017 stellvertretender Chefredakteur, von 2011 bis 2017 Leiter der Rubrik Welt. Alexandre-de-Varennes-Pressepreis. Autor von „Search and Investigation with the Internet“ an der Presses universitaire de Grenoble.Mehr Informationen

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