Medien: Pressefreiheit: Die Schweiz macht Fortschritte, schützt ihre Journalisten aber nicht ausreichend

Medien: Pressefreiheit: Die Schweiz macht Fortschritte, schützt ihre Journalisten aber nicht ausreichend
Medien: Pressefreiheit: Die Schweiz macht Fortschritte, schützt ihre Journalisten aber nicht ausreichend
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RSF begrüsst eine leichte Verbesserung der Sicherheit von Journalisten in der Schweiz, nachdem die Covid-Jahre von „beispiellosen verbalen und teilweise physischen Angriffen“ gegen die Medien geprägt waren (Bild zur Veranschaulichung).

ATS

Im Weltranking zur Pressefreiheit belegt die Schweiz den neunten Platz von 180 Ländern. Im Vergleich zu 2023 verbessert es sich um drei Ränge. Die Situation sei „ziemlich gut“, aber das gesetzliche Umfeld schütze Journalisten laut RSF nicht ausreichend.

Die Covid-19-Pandemie führte dazu, dass die Schweiz in diesem jährlich von Reporter ohne Grenzen (RSF) veröffentlichten Ranking zurückfiel. Nach Angaben der NGO stellt der diesjährige Fortschritt jedoch keinen „echten Fortschritt“ dar. Es markiert vor allem den Rückgang von drei Ländern, die letztes Jahr vor der Schweiz lagen (Litauen, Osttimor und Liechtenstein).

Die Gesamtpunktzahl des Bundes ist sogar leicht rückläufig (von 84,4 auf 84,01). Bern schwächelt vor allem durch seinen gesetzlichen Rahmen und liegt „ganz deutlich unter“ anderen Indikatoren (Rang 27). RSF verweist insbesondere auf das Bankengesetz, das die Veröffentlichung von durch das Bankgeheimnis geschützten Informationen unter Strafe stellt.

Weltweit stellt die NGO fest, dass der Journalismus zunehmend politischem Druck ausgesetzt ist.

ro, ats


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