Eidgenössische Abstimmungen: Lateinische Schweiz – Deutschschweiz sind bei Gesundheitsinitiativen uneinig

Eidgenössische Abstimmungen: Lateinische Schweiz – Deutschschweiz sind bei Gesundheitsinitiativen uneinig
Eidgenössische Abstimmungen: Lateinische Schweiz – Deutschschweiz sind bei Gesundheitsinitiativen uneinig
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Initiativen zur Begrenzung von Gesundheitsprämien und Gesundheitskosten spalten die Schweizer.

ATS

Es zeichnet sich eine Mehrheit der Bevölkerung für die beiden Gesundheitsinitiativen der PS und des Zentrums ab, über die am 9. Juni abgestimmt wird, es zeichnet sich jedoch eine Spaltung zwischen den Regionen ab. Die Westschweiz ist eindeutig befürwortend, während die deutschsprachige Bevölkerung gespalten, ja sogar dagegen ist.

Für die Annahme einer Volksinitiative ist eine doppelte Mehrheit des Volkes und der Kantone erforderlich. Es sei derzeit nicht möglich, den Ausgang der Abstimmung auf kantonaler Ebene vorherzusagen, warnte am Freitag die erste „SSR Trend“-Umfrage des Instituts Gfs.

In der Westschweiz und im Tessin erklären sich 71 % bzw. 73 % der Bevölkerung bereit, für die PS-Initiative zu stimmen, die die Gesundheitsprämien auf 10 % des Einkommens begrenzen will. Jenseits von Sarine sinkt diese Rate auf 50 %. Im Schweizer Durchschnitt sind 56 % der Befragten „entschieden dafür“ bzw. „dafür“ und 40 % dagegen.

Gleiches gilt für den Text des Zentrums zur Senkung der Gesundheitskosten: Die Ja-Stimmen sind in der Deutschschweiz in der Minderheit, in den lateinamerikanischen Regionen jedoch eindeutig in der Mehrheit. In der Schweiz sagen 52 % Ja und 41 % Nein.

olpe, ats


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