Trinkwasser in Lausanne: „Wir machen keine Zugeständnisse bei der Qualität“

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„Wir machen keine Zugeständnisse bei der Qualität“

Heute um 10:52 Uhr veröffentlicht.

Als Trinkwasserversorger für zwanzig Gemeinden in der Region gibt die Wasserabteilung der Stadt Lausanne bekannt, dass das im Jahr 2023 verteilte Wasser ein vorbildliches Qualitätsniveau aufweist und den strengsten Standards in Bezug auf Gesundheitssicherheit entspricht.

„Wir machen keine Zugeständnisse bei der Wasserqualität“, erklärt Pierre-Antoine Hildbrand, für Wasser zuständiger Gemeinderat. Von den 3958 vor der Aufbereitung entnommenen Proben und den 2869 analysierten Trinkwasserproben wurden nur 12 geringfügige Verstöße festgestellt, die kein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellten. Das Water Service Labor entwickelt zahlreiche Methoden, insbesondere im Bereich Mikroschadstoffe, weiter. In diesem Bereich sind 100 % der Analysen des verteilten Wassers konform.

Das Engagement des Wasserdienstes für eine gute Wasserqualität beschränkt sich nicht nur auf die Region Lausanne: Die Partnerschaft mit der Region Nouakchott feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum.

Neben der Instandhaltung des Verteilungsnetzes setzen der Water Service und das in Lausanne ansässige Unternehmen Epura SA ihre Bemühungen zur Modernisierung und Inbetriebnahme der neuen Abwasseraufbereitungsinfrastruktur fort. Die 1964 erbaute alte Abwasseraufbereitungsanlage von Vidy (STEP) entsprach nicht mehr den aktuellen Standards und ihre Anlagen waren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt.

Im Jahr 2023 wurden die Vorbehandlungs- und Primärbehandlungsarbeiten der neuen Kläranlage abgeschlossen, was einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Effizienz des Abwasserbehandlungssystems von Lausanne darstellt. Diese Verbesserungen sorgen für eine bessere Qualität des in die Umwelt abgegebenen Wassers und tragen so zur Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen bei.

„Der Umgang mit Wasser erfordert Voraussicht, um ein robustes System aufrechtzuerhalten“, fügt Sébastien Apothéloz, Leiter der Wasserabteilung, hinzu. Bedeutende Beispiele hierfür sind die Kapazitätserweiterung des Werks Lutry sowie die Erneuerung der Versorgungsleitungen aus den Voralpen.

Claude Béda ist Journalistin für die Waadtländer 24-Stunden-Rubrik. Er interessiert sich leidenschaftlich für soziale Themen und das Leben der Menschen hier und deckte mehrere Regionen des Kantons ab, bevor er sich dem Redaktionsteam von Lausanne anschloss. Mehr Informationen

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