Saint-Girons. Eine farbenfrohe und ausgefallene Vision von Ariège

Saint-Girons. Eine farbenfrohe und ausgefallene Vision von Ariège
Saint-Girons. Eine farbenfrohe und ausgefallene Vision von Ariège
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Jean Regales wurde in Saint-Girons geboren und verbrachte seine Kindheit in Couserans, zwischen Oust und Seix. Obwohl er sich aus beruflichen Gründen von Ariège entfernte, blieben die Landschaften von Couserans und Ariège in seiner Erinnerung verankert.

Als er in den Urlaub zurückkehrte, fand er diese Orte vor, die ihn inspirierten, und die Filmfotografie ermöglichte es ihm, diese Erinnerungen festzuhalten. Seine Aufenthalte in Seix ermöglichten es ihm, die Sommerausstellungen von René Lagorre zu entdecken, dessen Zeichnung, Farben und Brillanz der Couserans-Landschaften er bewundert. Inspiriert von seinen eigenen Urlaubsfotos begann Jean Regales als Autodidakt mit dem Zeichnen und Malen. Zurück in der Ariège entdeckte er die Lichter und Atmosphären wieder, die seine Inspiration nährten und dazu führten, dass er die Landschaften der Ariège und andere symbolträchtige Orte Okzitaniens malte.

Er arbeitet oft anhand von Fotografien, manchmal setzt er Standpunkte neu zusammen und erstellt Assemblagen, um seine Werke zu schaffen. „Ich arbeite an meiner Malerei anhand von Fotoarbeiten“, verrät er. „Meine Malerei ist eine Brücke zwischen Fotografie und Zeichnung und eher figurativ und naiv. Mit ihren verzerrten Perspektiven und ihren flachen Farbflächen ist sie nicht immer realitätsnah.“ Ein Gemälde, bei dem Humor nie weit weg ist. Seine Ölgemälde zeichnen sich durch einen naiven und farbenfrohen Stil aus, mit Gebäuden mit geschwungenen Linien, imaginären Landschaften und fantasievollen Wolken, die über alles wachen. Manchmal eher klassisch, behalten seine Werke stets einen unkonventionellen und farbenfrohen Touch bei, der durch dunkle Linien, die an Comicstrips erinnern, unterstrichen wird. „Es ist vor allem der Wunsch, diese Landschaften der Ariège zu vergrößern oder ihnen zumindest zu danken.“ Mit „Couleurs d’Occitanie“ präsentiert er erstmals seine über die Jahre entstandenen Werke im „16“, dem Kulturraum des Hauses der Bürgerschaft.

Eine Ausstellung, die bis zum 13. Mai während der Öffnungszeiten ohne Moderation zu sehen ist. Bitte beachten Sie, dass der Künstler freitags am späten Nachmittag und samstags von 10 bis 14 Uhr selbst anwesend sein wird.

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