In der Schweiz kommen KI-basierte Betrügereien immer häufiger vor

In der Schweiz kommen KI-basierte Betrügereien immer häufiger vor
In der Schweiz kommen KI-basierte Betrügereien immer häufiger vor
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Der jüngste Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit zeigt eine Eskalation von Betrug mithilfe von KI, mit einem deutlichen Anstieg von Fällen von Sextortion und Stimmenimitationen.

Betrugsversuche mittels KI nehmen in der Schweiz zu. Dies ist eines der Ergebnisse des Halbjahresberichts des Bundesamts für Cybersicherheit (OFCS, dem Nachfolger des NSCS).

Dem Bericht zufolge verzeichnete die Schweiz im zweiten Halbjahr 2023 mit mehr als 30.000 gemeldeten Fällen eine Verdoppelung der Meldungen über Online-Betrügereien im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2022. In diesem Zusammenhang hat der Einsatz von KI für böswillige Zwecke zugenommen, obwohl diese Technologien von Cyberkriminellen noch nicht systematisch eingesetzt werden.

Unterschiedliche Betriebsarten werden dem Bundesamt gemeldet. Beispielsweise nehmen Fälle von Sextortion mithilfe von KI-generierten Bildern zu. In diesen Fällen nutzen Betrüger veränderte Bilder und Videos, um ihre Opfer zu erpressen, indem sie damit drohen, kompromittierende Dokumente auf öffentlichen Plattformen zu verbreiten. Neben Sextortion wurde auch über raffinierte Techniken der Stimmimitation berichtet. Diese Stimmimitationen seien so überzeugend, dass sie Menschen glauben lassen könnten, sie würden mit Verwandten oder Kollegen sprechen, stellen die Autoren des Berichts fest. KI wird auch verwendet, um E-Mails zu erstellen, die den sprachlichen und visuellen Stil legitimer Unternehmen mit hoher Genauigkeit nachahmen, was die Betrugserkennung erschwert. Darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt der Vorgehensweisen auch bei Online-Anlagebetrug mittels Promi-Deepfakes.

„Die Täter von Betrügereien sind immer sehr kreativ und erfinden neue Szenarien, um die Opfer zu einer Reaktion zu ermutigen, ohne sich die Mühe zu machen, darüber nachzudenken. KI-generierte Inhalte verstärken diesen Trend. „Lassen Sie sich nicht überfordern und überfordern, sondern nehmen Sie sich Zeit zum Nachdenken und wenden Sie sich im Zweifelsfall an andere Personen oder das OFCS, um deren Meinung zu der Angelegenheit einzuholen“, empfiehlt das Bundesamt.

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