Die Buckelwale (Dromedare) sind im Ort

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Die ersten drei Dromedar, die die Säulen der zukünftigen Zucht von Edwin Guyot bilden, trafen am Donnerstagabend, dem 2. Mai, in der Haute-Marne ein. Damit legt der junge Mann mit Kamelhöcker den Grundstein für sein innovatives Unternehmerprojekt: Freizeitaktivitäten und vor allem die Vermarktung einer Milch mit außergewöhnlichen Vorzügen.

Mit zögerndem Schritt, in den ersten Momenten fast genervt, betraten die drei Dromedar schließlich den Boden der Haut-Marne. An diesem Abend war das üppige Gras, das an den Ufern des Oberlaufs der Marne so gut wächst, nass. Docile, Carlos, Nacera und Niña nahmen ihre neuen Wände in Besitz und wurden mit Lächeln, Liebkosungen und Komplimenten begrüßt, die sie schnell über ihre Zukunft beruhigten. Das Projekt von Edwin Guyot kommt gut voran; Dabei geht es um die Errichtung einer Kamelzuchtanlage in… Haute-Marne!

Für ihn sind Kameliden kein unbekanntes Universum. Zu Beginn des Jahres vertrat er Frankreich bei einem prestigeträchtigen Kamelwettbewerb. Auf den ersten Blick eher absurd, hält seine entstehende Zucht dennoch: Letztendlich eine Herde von 80 bis 100 Tieren, die es ermöglichen würde, 15 bis 20 Kamele pro Jahr zu melken, und das alles auf einer Fläche von 10 bis 20 Hektar. Die geplante Aktivität bietet dem neugierigen Betrachter mehrere Aspekte, die letztlich alle sinnvoll sind.

Um einen Liter Milch zu produzieren, benötigt ein Kamel zehnmal weniger Wasser als eine Kuh. Es handelt sich um Milch, die sehr laktosearm ist und für Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet ist. Es enthält zehnmal mehr Eisen als Kuhmilch. Es enthält so viel Vitamin C wie Orangensaft. Es ist von Natur aus reich an Kalium, Magnesium, Kupfer, Mangan, Natrium und Zink. Sie enthält mehr Eiweiß und weniger Fett als Kuhmilch usw. Es kann für Lebensmittel oder Kosmetika bestimmt sein. Solche Projekte werden auf der ganzen Welt entwickelt. Der Kamelmilchmarkt wird in einigen Jahren einen Wert von 13 Milliarden US-Dollar haben. Warum nicht ein winziger Teil hier drüben?

Selbst wenn es darum geht, Kameliden in der Haute-Marne zu züchten, könnten wir das Gebiet genauso gut von allen Vorzügen des Tieres profitieren lassen. Das Kamel ist wie ein Pferd … aber besser. Für eine Haustiertherapie, die beispielsweise Menschen mit Behinderungen angeboten würde. Um auch Kinder aus örtlichen Schulen unterzubringen, in einer Struktur nach dem Vorbild eines „pädagogischen Bauernhofs“. Für Spaziergänge in der Natur: Wir denken über den Nationalpark nach. Denn das Kamel geht besonders respektvoll mit der Natur um: Es frisst wenig und geht sorgsam mit der Nahrung um.

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