Geflügelschlachthof in Saint-Aubin: Ein Bürger geht vor das Bundesgericht

Geflügelschlachthof in Saint-Aubin: Ein Bürger geht vor das Bundesgericht
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Alaric Kohler ficht im Namen des Vereins EcoTransition La Broye den Entscheid des Kantonsgerichts an. Diese lehnte ihre Berufung gegen den detaillierten Ausstattungsplan für das Agrico-Gelände ab, auf dem der Schlachthof untergebracht werden soll.

Alaric Kohler vertritt den Verein EcoTransition La Broye, Gegner des Micarna-Schlachthofprojekts auf dem Agrico-Gelände in Saint-Aubin. © Alain Wicht-Archive

Alaric Kohler vertritt den Verein EcoTransition La Broye, Gegner des Micarna-Schlachthofprojekts auf dem Agrico-Gelände in Saint-Aubin. © Alain Wicht-Archive

Veröffentlicht am 06.05.2024

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute

Saint-Aubinois Alaric Kohler gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass er im Zusammenhang mit der Akte zum Geflügelschlachthofprojekt auf dem Agrico-Gelände in Saint-Aubin Berufung beim Bundesgericht einlegen wird. Der Bürger handelt im Namen des Vereins EcoTransition La Broye, einem glühenden Gegner des Projekts der Firma Micarna. Er ficht den jüngsten Entscheid des Freiburger Kantonsgerichts an, das seine Berufung abgewiesen hat.

Alaric Kohler befasst sich mit der Baugenehmigung, die die Präfektur Broye der kantonalen Bodenförderungsanstalt für den detaillierten Ausstattungsplan für das Agrico-Gelände in Saint-Aubin erteilt hat. Diese Art von Plan betrifft die Infrastruktur (Straßen, Wasserversorgung, Reinigung usw.). Die kantonalen Richter sind der Ansicht, dass der Beschwerdeführer nicht über die erforderliche Einspruchsbefugnis verfügt. Auch sie halten die Berufung für unbegründet und weisen sie daher zurück.

Der Bürger von Saint-Aubinois ist überhaupt nicht derselben Meinung. „Es würde also nicht mehr ausreichen, dass einem Unrecht zugefügt wird, um seine demokratischen Rechte geltend zu machen, sondern es müsste auch der Nachweis erbracht werden, dass einem mehr Unrecht zugefügt wird als anderen?“ fragt Alaric Kohler. Unter den zahlreichen geäußerten Beschwerden weist er auf die Vervielfachung der Flächenplanungsverfahren in dieser Angelegenheit hin und erwartet Antworten auf diese Fragen insbesondere zum künftigen Schlachthof.

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