Wago legt den ersten Stein

Wago legt den ersten Stein
Wago legt den ersten Stein
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Die Arbeiten umfassen die Schaffung einer neuen 14.000 Quadratmeter großen Halle gegenüber dem derzeitigen Firmengelände. Es ist fast sechs Jahre her, dass das deutsche Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Steckverbindern für elektrische Verbindungssysteme spezialisiert hat, dieses Grundstück erworben hat, um zu expandieren.

In diesem neuen Gebäude, dessen Grundstein am Montagnachmittag im Beisein zahlreicher Beamter gelegt wurde, wird eine neue Werkstatt für Kunststoffspritzguss entstehen. Diese Erweiterung werde zu Neueinstellungen führen, versichert Frédéric Riva, Geschäftsführer von Wago contact SA für die Schweiz. „Wir bauen kein neues Gebäude, um dort nur Maschinen unterzubringen. Es werden Menschen darin sein, und zwar in einer beträchtlichen Anzahl“, kommentiert der Chef. Es sollen mehr als hundert Stellen entstehen.

In Rot der Bereich, in dem das neue Gebäude gegenüber dem aktuellen Standort entstehen wird. Quelle: Wago

Eine mögliche Alternative für das Unternehmen wäre gewesen, den Betriebsstandort komplett in ein anderes Land zu verlegen, wo die Betriebskosten und Gehälter niedriger sind. Eine Lösung, die laut Frédéric Riva nicht rentabler ist. „Die Schweiz hat ein flexibleres Arbeitsrecht als andere Länder und wir sind mit unseren europäischen Nachbarn konkurrenzfähig. Zudem waren wir dort (bei Domdidier seit 1977, Anm. d. Red.) bereits mit lokalem Management präsent. Wir haben daher weniger Bedarf, Hierarchieebenen einzubinden.“ ,” er erklärt. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 30 Millionen Franken, Wago plant, das neue Gebäude Anfang 2026 in Betrieb zu nehmen.

RadioFr. – Karin Baumgartner / Webadaption: Théo Charrière

#Swiss

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