Im vergangenen Jahr setzte die Polizei zweimal Schusswaffen ein

Im vergangenen Jahr setzte die Polizei zweimal Schusswaffen ein
Im vergangenen Jahr setzte die Polizei zweimal Schusswaffen ein
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Die Schweizer Polizei musste im Jahr 2023 zweimal das Feuer eröffnen, ein besonders niedriger Wert, der im Gegensatz zum zunehmenden Einsatz von Elektroschockpistolen steht

Polizeikräfte in der Schweiz setzten im Jahr 2023 nur zweimal Schusswaffen ein, der niedrigste jemals gemessene Wert. Allerdings hat die Zahl der Elektroimpulspistolen-Einsätze zugenommen.

Bei jedem der beiden Schusswaffengefechte wurde jeweils eine Person tödlich verletzt, teilte die Konferenz der Schweizer Kantonspolizeikommandanten (CCPCS) am Mittwoch mit. Diese Zahl ist identisch mit der des Jahres 2022, in dem es ebenfalls zwei Todesfälle durch Schusswaffen gab.

Im Einklang mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit stellt der Einsatz von Schusswaffen die ultimative Lösung dar, wenn der Einsatz eines anderen Mittels, das geeigneter oder weniger gewalttätig ist, nicht mehr in Betracht gezogen werden kann, erinnert das CCPCS. Der Schusswaffengebrauch verharrt seit mehreren Jahren auf einem niedrigen Niveau.

Im Gegensatz dazu mussten im vergangenen Jahr 86 Mal Elektroschockpistolen eingesetzt werden, 17 Mal mehr als im Vorjahr. Allerdings entspricht dieser Wert dem Durchschnitt der letzten drei Jahre. /ATS-fba


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