Gaza: Der FSCI ist besorgt über das Klima in der Schweiz

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Der FSCI ist besorgt über die Atmosphäre an den Schweizer Universitäten

Heute um 12:22 Uhr veröffentlicht.

Die anhaltenden pro-palästinensischen Demonstrationen an Schweizer Universitäten beunruhigen den Schweizerischen Jüdischen Gemeindebund (FSCI). Mit Sorge beobachtet sie, dass sich die Stimmung in den betroffenen Betrieben zu verschlechtern scheint.

„Universitäten sind demokratische Institutionen, in denen offene Debatten gepflegt werden sollten“, erklärte der FSCI am Mittwoch auf Anfrage der Agentur Keystone-ATS.

„Die starken Stimmen der Demonstranten tragen jedoch radikalisierte ideologische Züge“, schreibt FSCI-Generalsekretär Jonathan Kreutner. Sie erwecken den Eindruck, dass alle Studierenden ihre Positionen teilen, was „sicherlich nicht der Wahrheit“ entspricht.

Es würden äußerst einseitige Ultimaten und Forderungen gestellt und Andersdenkende eingeschüchtert, so Kreutner weiter. Für jüdische Studierende bietet die Universität kein geschütztes Umfeld mehr.

Daher stellt sich nun die Frage, ob die Proteste, insbesondere an der Universität Lausanne, von den Werten einer Universität gedeckt sind und toleriert werden sollten. Es darf keine Toleranz für antisemitische Ausschreitungen geben, die eindeutig die Grenze überschreiten, wie zum Beispiel der Slogan „Vom Fluss zum Meer“.

Generell sei es Aufgabe des Lehrpersonals, seine Verantwortung wahrzunehmen, betont der Generalsekretär. Es sei Aufgabe der Professoren und der Universitätsleitung, „die Lage unter Kontrolle zu bringen und nach Möglichkeit konstruktive Gespräche mit den Demonstranten zu führen“.

Die EPFL, das EPFZ und die Universität Genf waren am Dienstag Gegenstand von Besetzungen. Die Bewegung begann letzten Donnerstag an der UNIL. Die Proteste an den Universitäten Lausanne und Genf gehen am Mittwoch weiter.

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ATS

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