Der Zigarettenverkehr auf Schweizer Flughäfen nimmt zu

Der Zigarettenverkehr auf Schweizer Flughäfen nimmt zu
Der Zigarettenverkehr auf Schweizer Flughäfen nimmt zu
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In Passagierkoffern gibt es normalerweise Kleidung. Manche entscheiden sich stattdessen dafür, ihr Gepäck mit Zigaretten vollzustopfen. Am Genève Aéroport häufen sich die Fänge seit Jahresbeginn. Am Freitag teilte der Zoll mit, mehrere tausend Pakete beschlagnahmt zu haben.

Am 5. Mai wurde in Cointrin ein Engländer mit 4.061 Paketen in seinen Koffern festgenommen. Zwei Tage zuvor wurde ein Franzose mit 2.660 Paketen erwischt (siehe Kasten unten). „Die Waren waren insbesondere für Frankreich bestimmt und kamen aus Istanbul“, teilte das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (OFDF) mit.

Insgesamt haben die Zollbeamten in Cointrin rund fünfzehn Fälle von Zigarettenschmuggel festgestellt. Die Beschlagnahmungen an den internationalen Flughäfen der Schweiz seien im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilte das OFDF mit. In weniger als fünf Monaten hat die Zahl der Sicherstellungen von Schmuggelzigaretten deutlich die Hälfte der im gesamten Jahr 2023 registrierten Gesamtzahl übertroffen. Die meisten Sicherstellungen fanden am Ende des Genfersees statt.

Die beiden oben als Beispiele genannten Personen wurden wegen Verstößen gegen das Zollgesetz, das Mehrwertsteuergesetz und das Tabaksteuergesetz mit einer Geldstrafe belegt. Das OFDF legt fest, dass die gegen die Maultiere verhängten Geldstrafen, wenn sie nicht bezahlt werden können, systematisch in Hafttage umgewandelt werden. „Bei festgestellter Schmuggelware im gewerblichen Bereich kann ein Einreiseverbot auf Schweizer Staatsgebiet verhängt werden“, fügt der Zoll hinzu. Die beschlagnahmte Ware wird vernichtet.

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