Nordlichter in der Schweiz nach einem Sonnensturm

Nordlichter in der Schweiz nach einem Sonnensturm
Nordlichter in der Schweiz nach einem Sonnensturm
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Die Hubelmatt-Sternwarte in Luzern empfahl den Menschen am Samstag zuvor, bei Dunkelheit nach rechts zu gehen, um das Nordlicht zu beobachten, das bis zum Morgengrauen am Schweizer Himmel sichtbar sein sollte. Die Sternwarte empfiehlt einen hohen Punkt mit freier Sicht nach Norden.

Die erwarteten polaren Polarlichter lassen sich dadurch erklären, dass die Sonne derzeit besonders viele Flares erlebt. Sie entstehen, wenn diese Sonneneruptionen, die aus geladenen Teilchen, hauptsächlich Elektronen und Protonen, bestehen, in die Erdatmosphäre eindringen. Sie kollidieren mit Gasen in der Atmosphäre, hauptsächlich Sauerstoff und Stickstoff, und setzen dabei Energie und Licht frei.

Die Farbe des Nordlichts hängt von der Art der Gasteilchen ab, mit denen die geladenen Teilchen in der Atmosphäre interagieren, sowie von der Höhe, in der diese Wechselwirkungen stattfinden. Grüne Aurora Borealis entsteht häufig durch Wechselwirkung mit Sauerstoff in den oberen Schichten der Atmosphäre, während rote oder violette Farben auf Wechselwirkung mit Stickstoff zurückzuführen sein können.

Wenn der Sonnenwind die Erdatmosphäre erreicht, werden die geladenen Teilchen durch das Erdmagnetfeld in Richtung der Polarregionen gelenkt. Dieser Vorgang hat zur Folge, dass die Teilchen näher an die Pole heranrücken.

Damit die Polarlichter bis in die Schweiz sichtbar sind, müssen die Sonnenwinde sehr stark sein. Bereits in den letzten Tagen wurden in unseren Breitengraden solche Lichtphänomene beobachtet.

#Swiss

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