Palexpo Genf, erster Kandidat für die Organisation der Eurovision 2025

Palexpo Genf, erster Kandidat für die Organisation der Eurovision 2025
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Jetzt ist es offiziell: Dank Nemos Sieg am Samstag im schwedischen Malmö wird die SSR den Eurovision-Wettbewerb im Jahr 2025 ausrichten. Wir müssen nun einen geeigneten Ort für die große Party auswählen, die im Fernsehen von fast 200 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgt wird. Sie brauchen etwas Großes, Überdachtes, mit den technischen Möglichkeiten für die Show und genügend Sitzplätzen für die Zuschauer, aber auch für den Raum, in dem sich abends die Sofas befinden, auf denen die Delegationen willkommen geheißen werden. Die dafür geeigneten Räume sind in unserem Land nicht unbedingt zahlreich.

Genf konnte und machte es sehr schnell bekannt. Palexpo teilte am Sonntagmorgen mit, dass man „mehrere Wochen lang mit den Genfer Behörden zusammengearbeitet habe, um dieses Treffen auszurichten, das eines der wichtigsten globalen Fernsehereignisse darstellt“. Ein Bewerbungsdossier wurde bereits eingereicht. Die Veranstaltungsorte bieten Platz für knapp 15.000 Zuschauer und mehr als 2.000 Journalisten. Die Entscheidung darüber, wo das Eurovision-Finale 2025 in der Schweiz ausgetragen werden soll, soll im Sommer fallen.

Palexpo hat einen klaren Vorteil: Es liegt in der Nähe des Flughafens und ist auch gut mit dem Zug erreichbar. Laut einem Veranstaltungsexperten ist dies ein wichtiger Punkt. „Nur die üblichen Großstandorte Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf können den Wettbewerb organisieren, ein Randgebiet wäre nicht möglich“, sagte er unseren deutschsprachigen Kollegen.

Der Wettbewerb wird hart sein. Auch Zürich ist im Rennen. Der Direktor des Hallenstadions gibt an, dass er sich „in Gesprächen“ über die Einreichung eines Antrags befinde. Er schätzt, dass das Stadion für die Eurovision für sechs bis acht Wochen gebucht werden müsste, was viel Koordination erfordert. Das Gleiche gilt für Basel, wo die Halle Saint-Jacques die Kapazitäten hätte, die Show zu organisieren. Gespräche mit dem SRF haben bereits stattgefunden. Ob auch Lausanne sein Glück versuchen wird, bleibt abzuwarten. Auch Bern könnte eine große Rolle spielen.

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