Trunkenheit am Steuer mit Todesfolge: Härtere Strafen in Ontario

Trunkenheit am Steuer mit Todesfolge: Härtere Strafen in Ontario
Trunkenheit am Steuer mit Todesfolge: Härtere Strafen in Ontario
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Ontario schlägt in einem neuen Gesetzentwurf vor, den Führerschein von Autofahrern, die wegen Fahrlässigkeit mit Todesfolge verurteilt wurden, lebenslang zu entziehen.

Dies ist die schwerwiegendste einer Reihe neuer Maßnahmen, die beeinträchtigte Fahrer betreffen würden. Ontario bietet beispielsweise ein korrigierendes Aufklärungsprogramm für Fahrer an, die Straftaten im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogenkonsum begangen haben.

Die Provinz verschärft außerdem die Vorschriften rund um das Zündsperrprogramm. Derzeit ist der Einbau dieses Geräts nur dann verpflichtend, wenn der Fahrer während seiner Probezeit hinter dem Steuer sitzen möchte; Der Autofahrer kann auch das Ende der Frist abwarten.

Wenn die neue Regelung verabschiedet wird, wird sie dafür sorgen, dass Autofahrer nicht länger auf das Ende der Probezeit warten müssenpräzisiert der Sprecher des Verkehrsministers, Prabmeet Sarkaria.

Für einige längere Sperren

Die Provinz möchte außerdem die Dauer der Sperren für Personen verlängern, die den standardisierten Nüchternheitstest am Straßenrand nicht bestehen. Die Sperren für den ersten und zweiten Verstoß würden von drei bzw. sieben Tagen auf sieben bzw. 14 Tage erhöht.

Um Trunkenheit am Steuer im Zusammenhang mit Cannabiskonsum zu reduzieren, plant die Ford-Regierung außerdem, Polizeibeamten mehr Werkzeuge und Schulungen anzubieten, damit sie Autofahrer erkennen können, die Cannabis konsumiert haben.

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Auch die Strafen im Zusammenhang mit Cannabiskonsum werden härter ausfallen.

Foto: Radio-Canada / Guillaume Croteau-Langevin

Das Leben zu vieler Familien in Ontario wurde durch die nachlässigen und dreisten Handlungen behinderter Fahrer zerstörterklärte Minister Sarkaria in einer Pressemitteilung.

Die Organisation MADD Canada, deren Aufgabe es ist, beeinträchtigtes Fahren zu beenden, dankte der Regierung für diese vorgeschlagenen Änderungen. Noch immer entscheiden sich zu viele Menschen für das Autofahren, wenn sie beeinträchtigt sindsagte der CEO Steve Sullivan.

In Ontario ist jeder dritte Verkehrstote auf Fahrstörungen zurückzuführen.

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