Gard-Senator Denis BOUA ruft den für Wohnungswesen zuständigen Minister Guillaume Kasbarian an

Gard-Senator Denis BOUA ruft den für Wohnungswesen zuständigen Minister Guillaume Kasbarian an
Gard-Senator Denis BOUA ruft den für Wohnungswesen zuständigen Minister Guillaume Kasbarian an
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An diesem Mittwoch, dem 15. Mai, befragte Denis Bouad, Senator aus dem Gard, den neuen Minister für Wohnungsbau Guillaume Kasbarian zur Wohnungskrise, die Frankreich seit mehreren Jahren erlebt.

Am Mittwoch, dem 15. Mai, hörte der Wirtschaftsausschuss Guillaume Kasbarian, den für den Wohnungsbau zuständigen Ministerdelegierten, mit dem Ziel, den Gesetzentwurf zur Entwicklung des Angebots an bezahlbarem Wohnraum zu prüfen. Dieser Text sieht unter anderem vor, die Ressourcenobergrenzen der Mieter zu überprüfen und Bürgermeistern die Befugnis zu erteilen, neue Sozialwohnungen zuzuweisen oder sogar Zwischenwohnungen zu bauen.

Doch für einige Akteure der Branche wird dieser Gesetzentwurf die Immobilienkrise nicht lösen. Aus diesem Grund wollte Denis BOUAD an diesem Mittwoch, dem 15. Mai, Guillaume Kasbarian an die Realität der Zahlen und ihre Konsequenzen erinnern. Tatsächlich wurden im Jahr 2023 in Frankreich nur 82.000 Sozialwohnungen gebaut, verglichen mit 124.000 im Jahr 2016.

Die Franzosen haben immer größere Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden, und im Bau- und Immobiliensektor könnten bis 2025 mehr als 300.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die traurige Bilanz von 2,6 Millionen Menschen, die auf Sozialwohnungen warten, verdeutlicht das Ausmaß der Krise.

Denis BOUAD erinnerte an „die Umsetzung der Solidarischen Mietsenkung, die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Abgaben auf Action Logement usw.“ und wies auf die Untergrabung der finanziellen Leistungsfähigkeit sozialer Vermieter hin. Der Gard-Senator bedauerte, dass der künftige Gesetzentwurf zur Entwicklung des Angebots an bezahlbarem Wohnraum keine Maßnahme vorsieht, um die Dynamik der Wohnungsproduktion und insbesondere des Sozialwohnungsbaus umzukehren.

Denis Bouad befragte auch Guillaume Kasbarian zur Einschätzung seiner Dienststellen hinsichtlich der Folgen der seit 2017 eingeführten Maßnahmen, erhielt jedoch keine angemessene Antwort vom Minister.

Er werde jedoch „die Möglichkeit haben, diese für viele Franzosen und Gardois wichtige Debatte im Rahmen der kommenden Parlamentsdebatten fortzusetzen“, heißt es in der Pressemitteilung des Senators.

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