Schießerei in Sevran: Verdächtiger nach Doppelmord vom 5. Mai festgenommen

Schießerei in Sevran: Verdächtiger nach Doppelmord vom 5. Mai festgenommen
Schießerei in Sevran: Verdächtiger nach Doppelmord vom 5. Mai festgenommen
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Ein 49-jähriger Verdächtiger wird an diesem Samstag einem Ermittlungsrichter in Bobigny (Seine-Saint-Denis) wegen des Doppelmordes in Sevran vorgeführt. Dieser Mann, der am vergangenen Donnerstag in Bobigny verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen wurde, ist der Justiz wegen seines als gefährlich eingestuften Drogenhandels bekannt und wird verdächtigt, der Urheber der beiden Morde zu sein, die am Sonntag, dem 5. Mai, um 18.30 Uhr, Cité, begangen wurden Basse in Sevran, nach Informationen von BFMTV, bestätigt von einer Quelle, die der Untersuchung nahe steht.

Die Polizei hatte den Vierzigjährigen seit Beginn der Affäre im Visier. Wenige Stunden nach der Schießerei suchten die Ermittler das Haus des Verdächtigen in Val-d’Oise auf. Sie hatten versagt. Bis am Donnerstag, dem 16. Mai, die Person von der Forschungs- und Interventionsbrigade (BRI) unweit des algerischen Konsulats in Bobigny gesichtet wurde.

Die Hypothese einer Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels scheint sich zu bestätigen. Auch die beiden bei einer Schießerei erwischten Opfer waren für diese Art von Straftaten bekannt.

Die Möglichkeit eines „Rückspiels“ wird erwähnt

Der Täter ließ seinen Opfern keine Chance. Vor Ort wurden 16 Patronenhülsen vom Kaliber 9 mm gefunden. Die Idee eines „Rückspiels“ wurde auch vom BRI und dem SDPJ 93 (Departmental Judicial Police Service) berücksichtigt, die gemeinsam für den Fall verantwortlich waren.

Tatsächlich hatte am Tag zuvor ein erster Mord das sensible Viertel Beaudottes, das einen Kilometer von der Stadt Basse entfernt liegt, verwüstet. Als er am Kulturzentrum Micro-Folie vorbeikam, wurde der 28-jährige Karim in der Nacht von Freitag, dem 3. Mai, auf Samstag, dem 4. Mai, erschossen. Drei weitere Männer im Alter von 25 bis 34 Jahren wurden schwer verletzt.

Zeugen bemerkten die Anwesenheit eines Peugeot 5008 und eines Mannes, der ausstieg, um Karims Gruppe zu erschießen. Am Boden wurden 25 Patronenhülsen vom Kaliber 7,62 mm gefunden. Die Kriminalpolizei wurde mit der Untersuchung dieses ersten Tötungsdelikts beauftragt, bei dem es bislang zu keinen Festnahmen kam.

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