Ein Wolfscout richtete diesen Donnerstag in Besançon

Ein Wolfscout richtete diesen Donnerstag in Besançon
Ein Wolfscout richtete diesen Donnerstag in Besançon
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Mehr als zwei Monate nach den Ereignissen wird an diesem Donnerstag, dem 23. Mai, in Besançon einem Wolfsspäher der Prozess gemacht, der vermutlich der Urheber eines Massengrabes von Füchsen ist. Zur Erinnerung: Im vergangenen März wurden am Ufer der Lemme in der Nähe der Stadt Fort-du-Plasne mehrere Leichen entdeckt, von denen sich einige in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand befanden.

Sehr schnell bestätigte die Präfektur, dass es sich um einen mit der Entnahme von Proben beauftragten Wolfsaufklärer handelte, der „diese Tiere schlachtete und dort zurückließ“. Der Präfekt hatte außerdem „administrativ den Schutzentzug der Zulassung des betreffenden Wolfspfadfinders angeordnet“.

„Ein Doppelkampf“

Einige Tage später reichten das Zentrum Athénas und der Verein One Voice gemeinsam eine Beschwerde ein. Nicolas Yahyaoui, Anwalt und Kampagnenmanager bei Letzterem, erklärt: „Für uns ist es ein Doppelkampf, in den wir uns schon seit mehreren Jahren verwickeln. Vor allem die Frage der Füchse, aber auch die der Umweltverschmutzung.“

Konkret wird das Wolfsjunge nicht dafür verurteilt, dass es die Füchse getötet hat, „sondern dafür, dass es sie am Rande eines Flusses aufgetürmt hat.“ Er verstößt gegen das Gesetz, indem er die Leichen dort zurücklässt, mit den damit verbundenen Risiken. Es handelt sich um ein Sonderverfahren, das auf einem vorherigen Schuldanerkenntnis beruht, weshalb alles sehr schnell verlief“, so der Anwalt weiter.

Warum wird der Fall in Besançon entschieden?

Obwohl sich der Sachverhalt im Jura ereignete, wird der Fall schließlich tatsächlich in Besançon entschieden, „einfach weil unsere Beschwerde beim Regionalen Umweltzentrum eingereicht wurde, das beim Gerichtsgericht von Besançon angesiedelt ist.“ Diese Einheit ist für die Verfolgung von Straftaten im Zusammenhang mit Umweltschäden zuständig“, schließt Nicolas Yahyaoui.

Ihm zufolge „können diese Taten mit einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von 45.000 Euro oder einer Geldstrafe von 3.750 Euro geahndet werden, alles hängt von der begangenen Straftat ab.“ Aber für uns wäre schon eine Verurteilung ein großer Schritt.“

#French

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