Die Frage des Tages. Befürworten Sie die Fusion von France Télévisions mit Radio France?

Die Frage des Tages. Befürworten Sie die Fusion von France Télévisions mit Radio France?
Die Frage des Tages. Befürworten Sie die Fusion von France Télévisions mit Radio France?
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Von France Télévisions bis Radio France ist der gesamte öffentliche audiovisuelle Sektor am Donnerstag, dem 23. und Freitag, dem 24. Mai, zum Streik aufgerufen, zu einem Zeitpunkt, an dem die Nationalversammlung das von Rachida Dati verteidigte ausdrückliche Fusionsprojekt des Sektors aufgreifen muss.

An die Mitarbeiter teilte der Kulturminister am Sonntag mit: Ich möchte Ihnen nicht nur Nachhaltigkeit, sondern (auch) Ihre Stärke garantieren in einem Universum von verschärfter Wettbewerb. Auf den verschiedenen Antennen ist mit Störungen zu rechnen.

Rachida Dati nahm das Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk direkt nach ihrem Amtsantritt Anfang des Jahres in Angriff. Es sieht eine Übergangsphase mit einer gemeinsamen Holding zum 1. Januar 2025 und eine Fusion ein Jahr später vor. Betroffen sind rund 16.000 Mitarbeiter.

Der politische Moment ist gekommen, meint die Ministerin, nachdem ein Annäherungsversuch ihres Vorgängers Franck Riester durch Covid gestoppt wurde. Sie nutzt die Unterstützung von Emmanuel Macron, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sehr verbunden.

Nach Angaben des Ministers hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk dies getan unbestreitbare Stärken Aber verstreutwas es aussetzt Gefahr einer Schwächung im Vergleich zu internationalen Plattformen wie Netflix und privaten Sendern.

Das Riesenunternehmen namens „France Media“ hätte ein Budget von vier Milliarden Euro. Und das Ziel sei nicht, Geld zu sparen, beharren wir gegenüber der Regierung. Im Gegenteil: Die Reform würde in den ersten Jahren Kosten verursachen.

Gewerkschaften zufolge ist die redaktionelle Unabhängigkeit bedroht

Neben France Télévisions und Radio France würde der audiovisuelle Moloch auch Ina (Nationales Audiovisuelles Institut) und France Médias Monde (RFI, France 24) zusammenbringen. Die Integration dieser letzten Gruppe wird jedoch selbst im Präsidentenlager diskutiert.

Der Gesetzestext steht den Abgeordneten am Donnerstag und Freitag in erster Lesung zur Verfügung, eine feierliche Abstimmung ist für den 28. Mai geplant. Eine zweite Lesung ist bereits am 19. Juni im Senat angemeldet.

Die Gewerkschaftsorganisationen des Sektors sind nicht untätig geblieben: In den vier öffentlichen Unternehmen wurden Streikanzeigen eingereicht, in denen um Ressourcen und Arbeitsplätze fürchtet wird.

Besonders mobilisiert befürchten die Gewerkschaften von Radio France, dass das Fernsehen das Radio verschlucken wird. Diese Reform stellt die redaktionelle und finanzielle Unabhängigkeit von Radio France in Frage, dem Garanten einer echten, von der Öffentlichkeit anerkannten Audiostrategie – Radio und DigitalSie streiten sich.

Warum sollte man sich (die Branche) auf eine Fusion einlassen, die langwierig, komplex, ängstlich für die Mitarbeiter und ohne wirkliche redaktionelle Zielsetzung zu sein verspricht?fragen Sie auch die Gewerkschaften von France Télévisions.

Auf allen Etagen stellen Mitarbeiter Fragen: Es gibt eine Lücke zwischen den Erfolgen des öffentlichen Dienstes und ein wenig Musik, die ihn kritisiertstellt eine Führungskraft fest.

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