Die Aargauer Cellistin Sol Gabetta gewinnt den Grossen Preis Schweizer Musik – rts.ch

Die Aargauer Cellistin Sol Gabetta gewinnt den Grossen Preis Schweizer Musik – rts.ch
Die Aargauer Cellistin Sol Gabetta gewinnt den Grossen Preis Schweizer Musik – rts.ch
-

Das Bundesamt für Kultur zeichnete am Donnerstag acht Musiker aus. Die Aargauer Cellistin Sol Gabetta wurde mit dem mit 100.000 Franken dotierten Schweizer Musik-Grosspreis 2024 ausgezeichnet. Weitere Gewinner sind die Genfer Musikerin Simone Aubert und die Basler Gruppe Zeal & Ardor.

Als vielseitig talentierte Musikerin und unverzichtbare internationale Solistin tritt Sol Gabetta die Nachfolge des Jazzmusikers Erik Truffaz beim Swiss Music Grand Prix an. 1981 in Argentinien geboren, seit 2018 Schweizer Staatsbürgerin, studierte sie an der Hochschule für Musik in Basel und lebt seit vielen Jahren in der Gemeinde Olsberg im Kanton Aargau. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 leitet sie dort das Kammermusikfestival Solsberg.

Sol Gabetta erlangte 2004 internationale Bekanntheit, als sie als Gewinnerin des Credit Suisse Young Artist Award ihr Debüt beim Lucerne Festival mit den Wiener Philharmonikern gab. Als gefragte Solistin trat sie seitdem mit den renommiertesten Orchestern und Stars wie Cecilia Bartoli auf.

Neben dem klassischen Repertoire für Cello, etwa den Werken von Vivaldi, Elgar und Beethoven, spielt Sol Gabetta regelmäßig – im Rahmen seiner Konzerte und auf seinen zahlreichen Schallplatten – Werke zeitgenössischer Musik. Darüber hinaus moderierte sie viele Jahre lang die KlickKlack-Show im Bayerischen Fernsehen und vermittelte so ihre Leidenschaft für klassische Musik einem breiten Publikum. Seit 2005 unterrichtet sie auch an der Musik-Akademie Basel.

Im Jahr 2022 wurden Sol Gabettas Verdienste bereits mit dem Europäischen Kulturpreis gewürdigt, der zu den vielen anderen Preisen hinzukommt, die er im Laufe seiner Karriere erhalten hat.

>> >> Zum Anhören ein Porträt von Sol Gabetta aus dem Jahr 2021:

Sol Gabetta, polyglottes Cello / L’Echo des Pavanes / 42 Min. / 13. September 2021

Die anderen sieben Schweizer Musikpreise

Unter den sieben weiteren Gewinnern ist Simone Aubert, die einzige Romande, die dieses Jahr ausgezeichnet wurde. Der Genfer Sänger und Multiinstrumentalist mit zahlreichen Projekten (Hyperculte, Tout Bleu, Massicot oder Yalla Miku) wird neben dem Tessiner Komponisten Ivo Antognini, der Basler Musikerin Leila Schayegh, der Zürcher Saxophonistin Tapiwa Svosve, dem Berner Klang- und Bildkünstler Zimoun ausgezeichnet. von der Basler Elektro-Rock-Gruppe Zeal & Ardor und von der Luzerner Jodlerin Simone Felber.

Gelegentlich arbeitet die talentierte Mezzosopranistin auch mit der Genferin Simone Aubert auf der Bühne zusammen.

Drei Sonderpreise

Die Sonderpreise, die an Institutionen und wichtige Persönlichkeiten für ihren Beitrag zur Schweizer Musikszene vergeben werden, zeichnen dieses Jahr das LUFF (Lausanne Underground Film & Music Festival), Labor des Undergrounds und der Extreme, sowie das smem – Schweizer Museum aus und Zentrum für elektronische Musikinstrumente in Freiburg und Somatic Rituals, ein in der internationalen Elektronikszene anerkanntes Kollektiv und Label aus Basel.

olhor

Die Verleihung der Swiss Music Awards findet am 12. September 2024 im Casino de Montbenon in Lausanne im Rahmen des Label Suisse Festivals statt.

#Swiss

-

PREV Radiopublikum: Radio Contact erobert im französischsprachigen Belgien den ersten Platz beim Marktanteil zurück
NEXT Pontarlier. Einige Ausflugsideen im Haut-Doubs für das Wochenende vom 1. und 2. Juni