Spielsucht hat in der Schweiz stark zugenommen – rts.ch

Spielsucht hat in der Schweiz stark zugenommen – rts.ch
Spielsucht hat in der Schweiz stark zugenommen – rts.ch
-

Laut einer Umfrage nimmt die Spielsucht in der Schweiz zu. Diese Beobachtung beunruhigt die Romand Addiction Studies Group (GREA), die Maßnahmen zur „Korrektur der Situation“ fordert.

Demnach leiden in der Schweiz rund 308.000 Menschen unter Glücksspielproblemen Die Schweizerische Gesundheitsbefragung (ESS) veröffentlicht am Donnerstag. Es zeigt, dass der Anteil der Bevölkerung, der von „exzessivem Spielverhalten“ betroffen ist, von 3,1 % im Jahr 2017 auf 4,3 % im Jahr 2022 gestiegen ist. Der Anteil der „pathologischen“ Spieler hat sich übrigens von 0,2 % der Bevölkerung auf 0,5 mehr als verdoppelt %.

Diese Zahlen bestätigen die Praxisbeobachtungen von Fachleuten für exzessives Glücksspiel, nämlich dass „die Sucht nach Glücksspielen und Glücksspielen vor allem bei jungen Menschen zunimmt“, schreibt die GREA in seiner Pressemitteilung.

>> Lesen Sie auch: Mängel im Jugendschutzsystem der Loterie Romande

Er weist darauf hin, dass die Evaluierung des Glücksspielgesetzes „sehr lange erwartet“ werde, vor Ende 2026 jedoch nichts geplant sei. Allerdings sei es „dringend“ zu handeln. Die GREA empfiehlt beispielsweise, das Früherkennungssystem für Risikospieler „deutlich“ zu verbessern und die Ressourcen für die Prävention zu erhöhen.

Weiter stellt die GREA fest, dass „unter dem Vorwand der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels“ das Glücksspielangebot in der Schweiz weiter gewachsen sei und „das dichteste der Welt“ geworden sei.

ats/edel

#Swiss

-

PREV Mbappé begeistert von N’Golo Kanté seit seiner Rückkehr
NEXT Nach Einnahme unbekannter Medikamente ins Krankenhaus eingeliefert, Familie bittet um Hilfe