GARD Mehr Mobilität für mehr Freiheit

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Die Region Okzitanien, unter anderem zusammen mit den Metropolen Nîmes und Montpellier, beantragt beim Staat die Einrichtung eines SERM, eines regionalen Expressdienstes für Metropolen.

Auch wenn es den Namen „SERM Montpellier Méditerranée-Projekt“ trägt, wird dieser umfangreiche Transportplan offensichtlich Auswirkungen auf das tägliche Leben der Gardois haben. Ziel dieses SERM ist es, die Qualität des Verkehrs, insbesondere durch häufigere Verbindungen, zu verbessern und zur Dekarbonisierung von Metropolen beizutragen.

Ausnahmsweise scheint der Wunsch nach Erfolg von den politischen Akteuren – versammelt um die Präsidentin der Region Carole Delga, den Bürgermeister von Montpellier Michaël Delafosse und den Präsidenten interkommunaler Gemeinden wie Franck Proust für Nîmes Métropole – nur von den Bürgern geteilt zu werden. Eine im März 2024 unter 800 Einwohnern der Städte Nîmes und Montpellier durchgeführte Umfrage zeigt, dass fast 70 % der Befragten täglich in ein Privatauto steigen. Allerdings geben 49 % der Einwohner an, dass sie bereit sind, auf die Nutzung ihres Privatfahrzeugs für tägliche Fahrten zu verzichten. Die ganze Herausforderung besteht also darin, eine andere Möglichkeit der Fortbewegung anzubieten, daher dieses SERM-Projekt.

Dazu gehört beispielsweise ein verstärktes Zugangebot auf der Achse Nîmes-Lunel-Montpellier-Sète. Dieses SERM-Projekt 2025–2034 sieht eine Erhöhung der Zugfrequenz um 24 % vor. Konkret würde es für den Gardois in den kommenden Jahren acht zusätzliche Züge pro Tag zwischen Nîmes und Montpellier geben, und zwar im Zeitraum von 5 bis 23 Uhr. Das Schnellbusnetz soll auch während der Hauptverkehrszeiten mit einem Takt von 10 bis 15 Minuten über einen Zeitraum von 6 bis 22 Uhr ausgebaut werden. Diese Busse werden umweltfreundlicher sein und vor allem in Gebiete fahren, die weniger gut an das Schienennetz angeschlossen sind.

Hier sind die Hauptpunkte dieses heute Morgen vorgestellten Projekts, das im November 2024 offiziell eingereicht wird. Der Verkehrsminister Patrick Vergriete wird sein Urteil im darauffolgenden Monat per Dekret verkünden.

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