Schweiz: Bis 2033 werden 2.300 Hausärzte fehlen

Schweiz: Bis 2033 werden 2.300 Hausärzte fehlen
Schweiz: Bis 2033 werden 2.300 Hausärzte fehlen
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Bis 2033 werden in der Schweiz 2300 Hausärzte fehlen

Heute um 10:23 Uhr veröffentlicht.

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Innerhalb von zehn Jahren benötigt die Schweiz mehr als 2300 neue Allgemeininternisten, warnt die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SSMIG). Um diese Lücke zu schließen, ist die Politik gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, die attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen bieten.

In den nächsten zehn Jahren werde die Allgemeine Innere Medizin (MIG) 44 % ihrer Arbeitskräfte verlieren, schrieb die SSMIG am Freitag. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf Pensionierungen und den Rückgang der Belegungsquoten zurückzuführen.

Die Allgemeine Innere Medizin sei ein wesentliches Glied im Schweizer Gesundheitssystem, betont die SSMIG. Es übernimmt insbesondere eine zentrale Koordinierungsaufgabe. Allgemeinmediziner stellen sicher, dass die linke Hand weiß, was die rechte Hand im Gesundheitswesen tut.

Die SSMIG führte eine Umfrage durch, an der 2030 ihrer Mitglieder teilnahmen. Es zeigt, dass jedes Jahr 232 Vollzeitstellen verschwinden. Zudem wird die Bevölkerung in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik bis 2033 um eine Million Menschen zunehmen.

Um einen Ärztemangel zu vermeiden, empfiehlt die SSMIG mehrere Maßnahmen. Die Schweiz muss beispielsweise die Universitäten dazu anhalten, neben der fortgeschrittenen Medizin auch die Grundversorgungsmedizin zu lehren. Damit soll unnötigen Zulassungsbeschränkungen für MIG-Spezialisten ein Ende gesetzt werden, wie sie im Kanton Bern vorgesehen sind.

Schließlich benötigen angehende Ärzte der Fachrichtung MIG eine ausreichende Anzahl an Studienplätzen und eine weiterführende Ausbildung, aber auch ein Arbeitsumfeld, das es ihnen ermöglicht, sich optimal auf ihre zukünftige Tätigkeit als Allgemeinmediziner im Krankenhaus oder in der Praxis vorzubereiten.

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ATS

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