Die RD 603 zwischen Hombourg-Haut und Moulin-Neuf bleibt einen Monat lang gesperrt

Die RD 603 zwischen Hombourg-Haut und Moulin-Neuf bleibt einen Monat lang gesperrt
Die RD 603 zwischen Hombourg-Haut und Moulin-Neuf bleibt einen Monat lang gesperrt
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Die Narben der sintflutartigen Regenfälle und Überschwemmungen vom Freitag, dem 17. Mai, sind in Hombourg-Haut noch eine Woche nach diesem intensiven meteorologischen Phänomen sichtbar. Die RD 603, die die Stadt mit Moulin-Neuf (Ban de Macheren) verbindet, ist noch immer nicht wieder für den Verkehr freigegeben. Diese Bezirksstraßensperrung wird voraussichtlich einen Monat lang bis Ende Juni andauern. Diese Entscheidung wurde nach einem Treffen am Donnerstag und im gegenseitigen Einvernehmen zwischen dem Bürgermeister, Beamten des Départements Moselle und dem ONF getroffen.

Massives Fällen von Bäumen und Verstärkung der Klippe

Der bewaldete Hügel, der diese Departementsstraße begrenzt, ist geschwächt. Es besteht die Gefahr von Erdrutschen und Steinschlägen oder sogar dem Abbruch von Teilen der Felswand. „Ein acht bis zehn Tonnen schwerer Stein ist bereits auf die Straße gefallen. Nächste Woche werden ONF-Agenten auf einer Fläche von etwa 800 Metern, zwischen dem Ausgang unserer Stadt und dem Bauernhof Moulin à Poudre, eine vollständige Baumfällung durchführen. Es werden Maßnahmen zur Verstärkung der Böschung und der Klippe dort durchgeführt, wo die größte Gefahr besteht. Dann wird eine neue Analyse durchgeführt. Wir können heute keinen genauen Termin für die Wiedereröffnung der Straße nennen“, gesteht Laurent Muller, Bürgermeister von Hombourg-Haut. Die RD 603 ist eine wichtige Achse in Moselle-Est, die das Bevölkerungsgebiet von Freyming-Merlebach/Hombourg-Haut mit dem von Saint-Avold verbindet. Pro Tag sind es zwischen 13 und 15.000 Fahrzeuge. Umleitungen wurden über Guenviller oder über L’Hôpital und Freyming-Merlebach eingerichtet. Trotz dieser Sperrung der RD 603 erzwingen Autofahrer den Weg, indem sie die Schranken verschieben. Die wachsame Gendarmerie hat bereits mehrere Festnahmen vorgenommen.

Die Bewohner werden derzeit noch umgesiedelt

Der Alltag in Hombourg-Haut ist weiterhin von den Folgen des Unwetters vom 17. Mai betroffen. Der Präfekt sollte diese betroffene Stadt an diesem Freitag, dem 24. Mai, besuchen. Ein halbes Dutzend Familien konnten nicht in ihre Häuser zurückkehren und werden immer noch in Hotels oder bei Familienangehörigen untergebracht. Mitarbeiter des technischen Dienstes der Gemeinde sind weiterhin im Einsatz, um bei der Beseitigung von Schäden an älteren oder gebrechlichen Menschen zu helfen. Die Gemeinde hat rund zehn Container auf öffentlichen Straßen aufgestellt, um Abfälle, zerstörte Möbel usw. von den von den Überschwemmungen betroffenen Personen zu sammeln.

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