HUNDERT FÄLLE VON DURCHFALL WURDEN IM GESUNDHEITSBEZIRK DIOURBEL AUFGEZEICHNET

HUNDERT FÄLLE VON DURCHFALL WURDEN IM GESUNDHEITSBEZIRK DIOURBEL AUFGEZEICHNET
HUNDERT FÄLLE VON DURCHFALL WURDEN IM GESUNDHEITSBEZIRK DIOURBEL AUFGEZEICHNET
-

Diourbel, 24. Mai (APS) – Seit letztem Dienstag wurden in Gesundheitsstationen im Gesundheitsbezirk Diourbel rund hundert Fälle von Durchfall und Erbrechen registriert, wie APS vom Chefarzt des Gesundheitsbezirks, Doktor Moussa, erfuhr.

Letzten Dienstag habe die Oberschwester von Keur Serigne Mbaye Sarr den Bezirk auf eine ziemlich hohe Anzahl von Durchfallfällen aufmerksam gemacht, die tagsüber registriert wurden, sagte er.

Das sofort vor Ort entsandte Ermittlungsteam habe im Register der Gesundheitsstruktur vermerken können, dass tatsächlich etwa zwanzig Fälle von Durchfall und Erbrechen erfasst seien, erklärte er.

In einem Interview mit Journalisten stellte Dr. Ndiaye fest, dass Untersuchungen ergaben, dass der Gesundheitsposten Cheikh Anta am Vortag, dem 20. Mai, ebenfalls acht Fälle registriert hatte, ohne die anderen Fälle zu zählen, die später in den anderen Gesundheitsposten gezählt wurden.

Insgesamt seien seit mehr als einer Woche etwa hundert Fälle registriert worden, sagte er und stellte fest, dass sie über die ganze Stadt Diourbel verstreut seien und dass die meisten von ihnen aus dem Bezirk Keur Mbaye Sarr stammten.

Im Moment, so teilt er mit, „vermuten wir einen Ursprung im Wasser“. Er erklärt: „Die Ergebnisse der Analyse von Wasserproben aus mehreren Brunnen, aus denen die Fuhrleute, die die kostbare Flüssigkeit in der Stadt weiterverkaufen, ihre Vorräte beziehen, zeigten, dass in den meisten Brunnen Keime vorhanden waren.“ „Wir glauben also, dass diese Situation mit dem Wasser zusammenhängt“, sagte er.

Dr. Ndiaye betonte jedoch, dass die Untersuchungen noch andauerten, bis die Ergebnisse der den Patienten entnommenen Proben vorliegen, um die wahren Ursachen dieser Fälle von Durchfall und Erbrechen zu ermitteln.

Er wies darauf hin, dass die Theorie einer Lebensmittelvergiftung ausgeschlossen sei, da die Fälle aus verschiedenen Stadtteilen stammten und die betroffenen Menschen nicht die gleichen Lebensmittel konsumiert hätten.

Der Chefarzt des Gesundheitsbezirks Diourbel forderte die Menschen auf, Hygienemaßnahmen einzuhalten und Wasser vor dem Verzehr zu bleichen. Er forderte außerdem systematisches Händewaschen, insbesondere für Kinder, wenn sie vor dem Essen von der Schule zurückkommen.

-

PREV Das alte Rathaus von Sedan wurde für einen symbolischen Euro verkauft
NEXT Interview. Olympische Spiele Paris 2024: „Im Grand Est wird die Begeisterung für die Olympischen Spiele mit dem Vergehen der Flamme wachsen“