Die Schweiz wird die Tschechen im WM-Finale herausfordern

Die Schweiz wird die Tschechen im WM-Finale herausfordern
Die Schweiz wird die Tschechen im WM-Finale herausfordern
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Die Schweiz steht im Finale der Weltmeisterschaft in Prag! Die Männer von Patrick Fischer besiegten Kanada nach Elfmeterschießen mit 3:2 und spielen am Sonntag gegen die Tschechen.

Nach 2013 in Stockholm und 2018 in Kopenhagen steht die Schweiz wieder im Finale. Und dieses Mal qualifizierten sich die Helvetier nach einer Reihe von Strafen. Kevin Fiala und Sven Andrighetto waren die Torschützen dieser Session. Anders als im Finale 2018 gegen Schweden und im Viertelfinale in Riga 2021 gegen Deutschland gab die Schweiz in dieser Übung nicht nach.

Die Schweiz hätte jedoch alles verlieren können, nachdem sie 38 Sekunden nach dem Ende des dritten Drittels einen Elfmeter wegen Überzählens kassiert hatte, aber das Boxspiel hielt. Auch Kanada erzielte in der Verlängerung einen Überschuss, doch auch die Schweiz nutzte diesen nicht aus.

Ein Rekord für Fiala

Die Schweiz hingegen nutzte ihr Machtspiel aus. Seit Beginn des Wettbewerbs hervorragend, aber auf Halbmast gegen Deutschland wachte das Schweizer Powerplay zur besten Zeit auf.

In der 16. Minute war es Kevin Fiala, der eine Rakete in die obere Ecke schickte und damit den Führungstreffer erzielte. Die Saint-Gallois waren auch an der Gestaltung des 2:0 im 18. Spieltag beteiligt, indem sie Roman Josi bedienten, dessen Schuss von Nino Niederreiter abgefälscht wurde.

Mit diesen beiden Punkten hat Fiala bereits den Punkterekord gebrochen, den ein Schweizer Spieler in der Neuzeit der Weltmeisterschaft erzielt hat. Dreizehn Punkte für den frischgebackenen Papa im Vergleich zu 12 Punkten für Denis Malgin im Jahr 2022 und Roman Josi bisher in diesem Jahr.

Im Mitteldrittel sahen wir vor allem aufgrund zweier Schweizer Strafen mutigere Kanadier. Und ohne dass es völlig verdient war, konnten die Maple Leaf-Spieler den Punktestand in der 35. Minute durch Brandon Tanev reduzieren.

Doch als wir uns die Szene genauer ansahen, sahen wir, dass es der Schlittschuh von Andrea Glauser war, der den Puck ins Netz lenkte. Ärgerlich für den LHC-Verteidiger, der nicht verhindern konnte, dass der Puck sanft hinter die Linie von Leonardo Genoni rutschte.

Riesiger Genoni

Ein Leonardo Genoni, der in diesem Halbfinale eine enorme Leistung zeigte, vor allem bevor Fiala den Punktestand eröffnete, aber auch in der 41. Minute vor Tavares und Tanev. Der siebenmalige Schweizer Meistertorhüter hielt sein Team über Wasser, als die Kanadier viel Druck ausübten. Er musste sich in der 58. Minute dem Ausgleich durch John Tavares geschlagen geben, war im Elfmeterschießen aber kaiserlich.

Hervorzuheben ist auch die Arbeit von Calvin Thürkauf und Christoph Bertschy. Der Stürmer von Lugano und der Spieler von Freiburg waren Partner in der zweiten Reihe, die zahlenmäßig unterlegen waren. Sie leisteten viel Arbeit und ließen den Druck auf ihre Gegner nur selten nach.

Aber um bei der Weltmeisterschaft ein Finale zu erreichen, ist es selbstverständlich, dass alle Spieler ihren Beitrag geleistet haben. Von der „NHL“-Linie bis zu der von Gaëtan Haas gesteuerten Linie, einschließlich der der Zougois.

/ATS

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