In der Vendée eröffnet Arcade Cycles eine neue Fabrik, die 17 Millionen Euro kostet und 120.000 Fahrräder pro Jahr produzieren soll

In der Vendée eröffnet Arcade Cycles eine neue Fabrik, die 17 Millionen Euro kostet und 120.000 Fahrräder pro Jahr produzieren soll
In der Vendée eröffnet Arcade Cycles eine neue Fabrik, die 17 Millionen Euro kostet und 120.000 Fahrräder pro Jahr produzieren soll
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Mailand, Lima, Santiago de Chile, Miami, Abu Dhabi… Mit seinen straßentauglichen Fahrrädern hat Arcade Cycles fast 200 Städte in 28 Ländern ausgestattet. Das Vendée-Unternehmen mit 124 Mitarbeitern hat sich einen Ruf als Spezialist für Selbstbedienungs- oder Langzeitmietfahrräder für Gemeinden, Unternehmen und Verwaltungen aufgebaut. „Unsere Stärke ist unsere Fähigkeit, sehr kurzfristig Kleinstserien ab zehn Fahrrädern in den Farben des Kunden zu produzieren.“erwähnt Frédéric Lucas, der das KMU seit 2022 leitet und 2010 von seinem Vater François übernommen wurde.

Ziel ist ein Umsatz von 100 Millionen Euro im Jahr 2030

Um das Marktwachstum zu unterstützen, das bis 2030 in Europa auf 15 % pro Jahr geschätzt wird, hat der Hersteller gerade 17 Millionen Euro in eine 15.000 m² große Fabrik in La Roche-sur-Yon investiert, nur wenige hundert Meter vom bisherigen Standort entfernt. Mit dieser Fabrik strebt Arcade Cycles, das im vergangenen Jahr 60.000 Fahrräder montiert hat, die Hälfte davon elektrisch unterstützt, im Jahr 2030 120.000 Einheiten an. Der Umsatz würde dann 100 Millionen Euro erreichen, verglichen mit 39 Millionen im letzten Geschäftsjahr, 20 % davon wurde exportiert. Die Fabrik wird als „die modernste in Frankreich“ in ihrem Sektor präsentiert und verfügt über zwei Montagelinien, darunter eine Überkopfmontagelinie, die den Bedienern die Möglichkeit gibt, 360 Grad zu arbeiten, um ihren Aufwand zu reduzieren, und über 200 Mitarbeiter.

Die Pulverbeschichtung erfolgte halbautomatisch, während die Pulverbeschichtung vollständig automatisiert wurde, um eine Exposition der Mitarbeiter zu vermeiden. Durch den Transport lackierter Teile konnte der Handlingaufwand um das Dreifache reduziert werden. Arcade Cycles, das sich als Integrator-Assembler definiert, hat die Hälfte der Fabrikfläche für die Lagerung reserviert und verfügt über ein Ersatzteillager, das hauptsächlich aus Asien stammt, dem Lebensnerv dieser Branche. Das Gelände ist mit 8.500 m2 Photovoltaikmodulen bzw. 1 Megawatt installierter Leistung ausgestattet, was den Bedarf bei weitem übersteigt.


Sie lesen einen Artikel aus L’Usine Nouvelle 3730 – Mai 2024
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