Kolda: Hauptstadt der kollaborativen Sicherheit vom 29. bis 30. Mai

Kolda: Hauptstadt der kollaborativen Sicherheit vom 29. bis 30. Mai
Kolda: Hauptstadt der kollaborativen Sicherheit vom 29. bis 30. Mai
-

Kolda wird zum Nervenzentrum für kollaborative Sicherheit in Westafrika. Am 29. und 30. Mai wird dort ein interregionaler Workshop organisiert, der vom Innenministerium und dem United States Institute of Peace (USIP) in Zusammenarbeit mit dem Office of International Counternarcotics and Law Enforcement des U.S. Departments initiiert wurde. Diese Veranstaltung ist Teil des USIP-Programms Dialogues on Justice and Security.

Ziel des Workshops ist es, „die Sicherheit zu verbessern, indem die Beziehungen zwischen den Sicherheitsdiensten und den Menschen, denen sie dienen, gestärkt werden“, heißt es in der Pressemitteilung der Organisatoren. Eine Erklärung, die das Hauptziel dieses Treffens widerspiegelt: die Schaffung einer wirksamen Zusammenarbeit zwischen Sicherheitskräften und lokalen Gemeinschaften, um besser auf Sicherheitsherausforderungen reagieren zu können.

Bei dem Treffen kommen die Gouverneure der Grenzregionen Gambia, Guinea-Bissau und der Republik Guinea zusammen und unterstreichen die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Kriminalitätsbekämpfung. Kolda, der als Gastgeber dieser Veranstaltung ausgewählt wurde, wurde nicht zufällig ausgewählt. Es ist einer der Orte in der Südzone, an denen die USIP bereits ein Modell des gemeinschaftlichen Dialogs zum Thema Sicherheit umgesetzt hat, was diese Region zu einem Vorbild für die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern macht.

Die südliche Zone Senegals, in der Kolda liegt, ist mit vielen Sicherheitsproblemen konfrontiert, darunter grenzüberschreitende Kriminalität und Viehdiebstahl. Diese wiederkehrenden Probleme erfordern einen konzertierten und kooperativen Ansatz, um wirksam bekämpft zu werden. Die Wahl von Kolda für diesen Workshop unterstreicht die Bedeutung der Region in der nationalen und internationalen Sicherheitsstrategie.

Dieser Workshop bietet den Teilnehmern daher die Gelegenheit, bewährte Verfahren auszutauschen und Kooperationsmechanismen zwischen den verschiedenen Sicherheitsakteuren zu stärken. Zu den Diskussionen gehört auch, wie man Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Sicherheitskräften und lokalen Gemeinschaften aufbauen kann, ein entscheidender Aspekt für nachhaltige und wirksame Sicherheit.

Kurz gesagt, Kolda bereitet sich darauf vor, die Hauptstadt der kollaborativen Sicherheit zu werden und wichtige Akteure in der Region zusammenzubringen, um sich auszutauschen und Lösungen für aktuelle Sicherheitsherausforderungen zu finden. Eine Initiative, die die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und das Engagement von USIP und seinen Partnern bei der Förderung von Frieden und Sicherheit zeigt.

[email protected]

-

PREV Genfer Staatsanwaltschaft will Milliardäre, die „vom menschlichen Elend profitieren“, ins Gefängnis schicken – rts.ch
NEXT Tausende nach Sturm im Westen von Manitoba ohne Strom