Zwei Gemälde aus dem Zürcher Kunsthaus, die nach einem Brand verschwunden waren, tauchen auf mysteriöse Weise wieder auf

Zwei Gemälde aus dem Zürcher Kunsthaus, die nach einem Brand verschwunden waren, tauchen auf mysteriöse Weise wieder auf
Zwei Gemälde aus dem Zürcher Kunsthaus, die nach einem Brand verschwunden waren, tauchen auf mysteriöse Weise wieder auf
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Das Schweizer Museum stellte klar, dass eine laufende Untersuchung keine weiteren Informationen liefern könne. Die Gemälde waren nach einem Brand im Jahr 2022 zur Untersuchung abmontiert worden.

Zwei Gemälde, die auf mysteriöse Weise aus dem Kunsthaus Zürich, einem Museum mit einer der prestigeträchtigsten Kunstsammlungen der Schweiz, verschwunden waren, seien unter noch ungeklärten Umständen wieder aufgetaucht, teilte das Museum am Sonntag mit. Die beiden Werke „sind in gutem Zustand wieder aufgetaucht und können bald wieder in den Sammlungen ausgestellt werden“unterstreicht das Museum.

Anfang 2023 verlor das Kunsthaus den Überblick über die beiden Gemälde, gerahmt und hinter Glas: ein Gemälde von Robert van den Hoecke aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, das Soldaten in ihrem Lager zeigt, und ein Stillleben mit einer Blumenvase von Dirck de Bray aus dem Jahr 1673 Diese beiden Kleinformate – Dauerleihgaben privater Sammler – wurden nach einem Brand in der Nacht vom 2. auf den 3. August zeitgleich mit fast 700 anderen Werken abmontiert, um sie von den Diensten des Museums reinigen und restaurieren zu lassen. 2022.

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Die Affäre sorgte für Aufruhr und Besorgnis, zumal fast drei Viertel der Gemälde- und Skulpturensammlung Schenkungen von Privatpersonen oder Dauerleihgaben sind. „Nach Prüfung der Gemälde durch den Restaurierungsdienst des Kunsthauses wurde festgestellt, dass der Zustand beider Gemälde gut ist.“, unterstrich die Einrichtung. Das Geheimnis des Wiederauftauchens bleibt ungelöst, das Kunsthaus weist darauf hin, dass aufgrund der laufenden polizeilichen Ermittlungen „Derzeit können keine weiteren Informationen bereitgestellt werden“. Museumsdirektorin Ann Demeester und Philipp Hildebrand, Präsident des Kunsthauses Zürich „äußerst glücklich, diese beiden wertvollen Gemälde gefunden zu haben“ und betonte das „Auch die Freude des Privatbesitzers und seiner Familie ist sehr groß“.

Bei der sorgfältigen Bestandsaufnahme fehlte kein weiteres Stück der nach dem Brand abgebauten Stücke. Das Museum ließ die beiden Gemälde auch im Art Loss Register registrieren, der weltweit größten Datenbank für verlorene und gestohlene Kunstwerke. Laut der Website des Museums umfassen die Sammlungen des Kunsthauses knapp 4.000 Gemälde und Skulpturen sowie 95.000 grafische Werke, die vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Rund 1000 Werke sind dauerhaft ausgestellt. Das Museum verfügt insbesondere über eine große Sammlung von Edvard Munch und Alberto Giacometti.

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