Jordan Bardella auf Hochtouren

Jordan Bardella auf Hochtouren
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In den jüngsten Meinungsumfragen zu europäischen Frauen liegt die Frontist-Präsidentin deutlich über 30 %.

Es bleibt nicht mehr viel zu tun, um europäische Themen in den Mittelpunkt der Europakampagne am 9. Juni zu rücken, die seit Sonntagmitternacht gerade erst begonnen hat. DER Nationale Versammlung gelang es, die Debatte zu nationalisieren, während die Diskussion um die Zukunft Europas wohl besondere Aufmerksamkeit verdient hätte. Dies gilt umso mehr, als vor einigen Monaten innerhalb der europäischen Grenzen ein Krieg ausbrach. Es muss gesagt werden, dass der Chef der Liste, RN Jordan Bardella, von der Exekutive gut unterstützt wurde. Erstens vom Premierminister, der sich bereit erklärte, mit ihm zu debattieren. Für nichts. Denn am Ende erinnerten sich die Franzosen, auch wenn er den Austausch kontrollierte, nur an eines: Es gab Feuer am See. Es ist der Fall. In den jüngsten Meinungsumfragen zu europäischen Frauen liegt die Frontist-Präsidentin deutlich über 30 %. Niemand weiß wirklich, warum diese Volksabstimmung durchgeführt wurde. Abgesehen von seinem idealen Schwiegersohn-Körperbau und seiner unglaublichen Fähigkeit, fotogen zu sein, können wir nicht sagen, dass sich der scheidende Europaabgeordnete durch seine Aktivität in Brüssel auszeichnet. Und seine Vorschläge, die niemals umgesetzt werden, sind nur Rauch und Spiegel in den Augen derjenigen, die ihnen glauben wollen. Aber den Befragten ist es egal. Sie sehen im Anführer der französischen Nationalisten den Ausdruck einer Alternative zu einer Alltagssituation, die ihnen lange Zeit entgangen ist. Wenn also der Präsident der Republik, der Hauptverursacher dieser öffentlichen Stimmung, beschließt, sich direkt einzumischen, anstatt über dem Kampf zu bleiben … Ein Staatsoberhaupt, das nach mehr als sieben Jahren an der Macht erschöpft ist, möchte, dass wir glauben dass das Hauptproblem bei dieser Wahl die Vision der extremen Rechten im Gegensatz zu ihrer liberalen Vision ist. Niemand lässt sich von dieser falschen, rein strategischen Dualität täuschen. Es ist weder respektvoll gegenüber anderen Listen. Auch nicht von der Realität durchdrungen. DER Nationale Versammlung ist für viele Franzosen kein Tabu mehr. Es ist fast eine Party wie jede andere. Jean-Luc Mélenchon und Eric Zemmour haben durch ihre Exzesse letztlich die Nachfolge von Jean-Marie le Pen normalisiert. Es bleibt abzuwarten, ob die Umfragen stimmen werden. Werden RN-Wähler massenhaft zur Wahl gehen? Auf jeden Fall könnte sich das Ausmaß der Bilanz im Jahr 2027 in einen Schneeballeffekt verwandeln. Mit Sicherheit, wenn Emmanuel Macron und seine Teams an einer alten Idee festhalten, die in der Politik immer noch in Mode ist: nach mir die Flut.

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