Eine Petition, um gewählte Amtsträger für die Untergrabung der Artenvielfalt zu sensibilisieren

Eine Petition, um gewählte Amtsträger für die Untergrabung der Artenvielfalt zu sensibilisieren
Eine Petition, um gewählte Amtsträger für die Untergrabung der Artenvielfalt zu sensibilisieren
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An diesem Montag, dem Welttag gegen die Dürre, gingen die Naturschutzverbände des Jura an die Front. Sie überreichten der Kantonsratspräsidentin Pauline Godat eine Petition mit 404 Unterschriften mit dem Titel „Biodiversität 2024“. Pro Natura Jura, der WWF Jura, die Fondation des Marais de Damphreux, die Gesellschaft für Ökologie und Vogelschutz von Delémont und Umgebung, die Vereinigung der Naturforscher Franc-Montagnard und die Gesellschaft für Naturwissenschaften des Pays de Porrentruy sind besorgt das Verschwinden der regionalen Artenvielfalt. Diese Verbände gehen davon aus, dass der Klimawandel die Ökosysteme stark belastet, insbesondere diejenigen, die mit Wasser, Torfmooren und Teichen verbunden sind. Auch Wälder und Weiden sind vom Wassermangel betroffen.

In der Petition werden von den Behörden mehrere Verpflichtungen gefordert: die rasche Entwicklung und wirksame Umsetzung von Bewirtschaftungsplänen für Schwemmlandgebiete sowie Hoch- und Tiefmoore von regionaler Bedeutung, die Umsetzung von Projekten, die sich auf Artenprioritäten konzentrieren, und eine Beschleunigung der Sanierung von Bauwerken, die das Verkehrsregime behindern und Hindernisse für die Fischwanderung, die Förderung von Uferbewaldungen im Wasserreservat, die Schaffung eines grossen Waldreservats von mindestens 200 Hektar unterhalb von 500 Höhenmetern, dann die Revision der kantonalen Verordnung zum Schutz von Natur und Landschaft und die kantonale Waldweidenpolitik.

Die Petition wird an das Präsidium des jurassischen Parlaments weitergeleitet und im Ausschuss mit dem Ziel behandelt, ob sie weiterverfolgt wird oder nicht. /rch.


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