Trans-, Intersex- und Nicht-Binär-Programm: Projektausschreibung 2024 | Stadt Genf

Trans-, Intersex- und Nicht-Binär-Programm: Projektausschreibung 2024 | Stadt Genf
Trans-, Intersex- und Nicht-Binär-Programm: Projektausschreibung 2024 | Stadt Genf
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Am 22. Juli 2020 hat der Verwaltungsrat eine neue kommunale Strategie LGBTIQ+ 2030 beschlossen. 7 Hauptachsen und 23 vorrangige ZieleEs überwacht bis zum Jahr 2030 aktuelle und zukünftige Maßnahmen sowohl außerhalb als auch innerhalb der Stadtverwaltung. Es stärkt auch deren Koordination und Überwachung, die in die Verantwortung der Agenda 21 – Stadtdienstleistung fallen.

Der Kontext

Im Hinblick auf eine inklusive und nachhaltige Gesellschaft engagiert sich die Stadt Genf seit vielen Jahren gegen Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen und emotionalen Orientierung, der Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks sowie der Geschlechtsmerkmale. Sie arbeitet für die Förderung und Achtung der grundlegenden Menschenrechte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle, queere Menschen oder Menschen, die anderen sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten (LGBTIQ+) angehören, in ihrem Hoheitsgebiet. Insbesondere zielt die zweite Achse dieser Strategie „Gezielte Unterstützung gefährdeter Gruppen“ darauf ab, die Schwachstellen zu identifizieren, die für bestimmte Gruppen innerhalb der LGBTIQ+-Gemeinschaften spezifisch sind.

Unterstützung für trans-, intersexuelle und nicht-binäre Menschen

Unter der LGBTIQ+-Bevölkerung befinden sich Transsexuelle, Intersexuelle und nicht-binäre Menschen sind besonders prekär und werden diskriminiert. Ihre Grundrechte werden unzureichend geschützt. Und es ist wahrscheinlicher, dass sie in einer binär gedachten und konstruierten Gesellschaft Leid und starkem Druck ausgesetzt sind. Trotz zunehmender Berichterstattung in den Medien sind diese Themen in der breiten Öffentlichkeit nach wie vor wenig oder kaum bekannt und oft von Stereotypen geprägt.

Diese besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen erfordern besondere Aufmerksamkeit und haben dies auch getan spezielle Bedürfnisse die immer noch selten durch allgemeine Programme für LGBTIQ+-Bevölkerungsgruppen besetzt sind. Projekte, die sich diesen Menschen widmen, bleiben rar und haben Schwierigkeiten, Subventionen zu erhalten.

Für diese Bedürfnisse erfüllen Die Stadt Genf hat beschlossen, ihre Maßnahmen durch die Entwicklung spezifischer öffentlicher Richtlinien zu stärken und zu stärken Lstartete im Jahr 2024 eine neue trans-, inter- und nicht-binäres Programm welches beinhaltet zwei Fensterläden. Der erste Teil besteht aus a Programm zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit Probleme im Zusammenhang mit den betroffenen Bevölkerungsgruppen. Es ist auch eine Gelegenheit, die Unterstützung der Stadt für Selbstbestimmung, den transaffirmativen Ansatz und ihre entschiedene Verurteilung nicht lebenswichtiger sexueller Normalisierungsoperationen bei intersexuellen Kindern und aller Versuche, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern, zu bekräftigen. A Die erste Veranstaltung fand am 26. März statt in Form von a Runder Tisch zur Aufnahme von Transgender-Menschen in öffentlichen Einrichtungen. Weitere Veranstaltungen sind für 2024 geplant.

DER zweiter Teil Dieses Programm besteht aus a reservierter Förderbetrag von CHF 20’000.- die jedes Jahr in Form eines Projektaufrufs verteilt werden.

Die Ziele der Projektausschreibung

Dieser neue einmalige Zuschussrahmen zielt darauf ab Fördern Sie Projekte, die sich an trans-, intersexuelle und/oder nicht-binäre Menschen richten oder deren Inklusion in Genf fördern.

Kriterien

  • Das Projekt darf sich ausschließlich auf trans-, intersexuelle und/oder nicht-binäre Bevölkerungsgruppen beziehen. Allgemeine Projekte, auch wenn sie diese Bevölkerungsgruppen einschließen, fallen nicht unter die Kriterien dieser Projektausschreibung und können Gegenstand eines gewöhnlichen Zuschussantrags beim Dienst „Agenda 21 – Nachhaltige Stadt“ sein;
  • Das Projekt muss darauf abzielen, die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren, die Probleme zu vermitteln und/oder die Kapazitäten der betroffenen Menschen zu stärken;
  • Es muss sich um ein neues Projekt handeln, das nicht bereits von einer Subvention der Stadt Genf profitiert;
  • Innovative Projekte werden gefördert. Besonderes Augenmerk wird auf Projekte gelegt, die intersektional die Themen des Agenda 21-Dienstes – Nachhaltige Stadt und der Kommunalstrategie LGBTIQ+ 2030 (Geschlechtergleichheit, kulturelle Vielfalt, nachhaltige Entwicklung etc.) bearbeiten;
  • Das Projekt muss im Jahr 2024 stattfinden und ausschließlich das Genfer Gebiet betreffen;
  • Es muss von einer natürlichen Person oder einer Einrichtung mit Rechtsstatus getragen werden und die in der Verordnung LC 21 195 zur Regelung der Bedingungen für die Gewährung kommunaler Zuschüsse geforderten Kriterien erfüllen.

Bewerbungsschluss

Einsendeschluss: Samstag, 31. August 2024.

Nota Bene: Für das neue Online-Anfrageportal müssen Sie Ihren Partnerbereich im Voraus erstellen. Dies kann etwa einen Monat dauern, bis Sie eine Anfrage einreichen können.

Einreichung von Dateien

Finden Sie alle Informationen und Online-Formular zum Einreichen einer Anfrage auf der Seite „Aufruf für Projekte“ – Programm für Transsexuelle, Intersexuelle und Nicht-Binäre.

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