Der Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse stellt keine Gefahr für den Wettbewerb dar

Der Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse stellt keine Gefahr für den Wettbewerb dar
Der Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse stellt keine Gefahr für den Wettbewerb dar
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Bild: KEYSTONE

Die Finma hat ihr Kontrollverfahren ohne Auflagen, Auflagen oder zusätzliche Prüfungen abgeschlossen.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat am Mittwoch ihr Kartellkontrollverfahren im Zusammenhang mit der Fusion zwischen UBS und Credit Suisse abgeschlossen. Es kommt zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb in keinem Marktsegment gefährdet.

Die Finma habe der Wettbewerbskommission (WEKO) bereits vor der Ankündigung der Fusion der beiden Banken mitgeteilt, dass sie die gesetzlich vorgesehene Prüfung des Wettbewerbsrechts übernehmen werde, erinnerte die Finanzmarktaufsicht am Mittwoch in einer Pressemitteilung freigeben. Seitdem hat die Finma zusammen mit der Weko zahlreiche Stellungnahmen von Wettbewerbern, Verbänden und konkreten Kunden ausgewertet.

Am Ende des Prüfverfahrens kommt die Finma zum Schluss, dass der Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse den Wettbewerb in keinem Marktsegment gefährden wird, auch wenn UBS ihre Position in bestimmten Segmenten stärken konnte. Die Finma führt ihr Kontrollverfahren daher ohne Auflagen, Auflagen oder zusätzliche Prüfungen durch.

Dringend genehmigt

Am 19. März 2023 habe die Finma die wettbewerbsrechtliche Fusion der beiden Grossbanken im Eilverfahren genehmigt, heißt es in der Medienmitteilung. Sie begründete diese Massnahme mit dem Interesse des Gläubigerschutzes und der Notwendigkeit, einen grösseren Schaden für den Finanzplatz Schweiz und den internationalen Finanzplatz abzuwenden.

Das sofortige Einschreiten der Finma entsprach dem gesetzlich vorgesehenen Verfahren. Deshalb ersetzt die Finma die Weko bei Fusionen, die aus Gründen des Gläubigerschutzes notwendig erscheinen.

Die UBS habe den Entscheid der Finma, den Zusammenschluss mit der Credit Suisse nach eingehender Prüfung des Dossiers vorbehaltlos zu genehmigen, zur Kenntnis genommen, reagierte die Großbank am Mittwoch in einer Medienmitteilung. „Wir werden uns weiterhin für ein dynamisches, wettbewerbsfähiges und faires Umfeld einsetzen, um unsere Integrationspläne umzusetzen und eine tragende Säule der Schweizer Wirtschaft zu sein“, schreibt UBS. (ats)

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