die Angst und dumpfe Wut der jüdischen Gemeinde nach der Vergewaltigung eines jungen Mädchens in Courbevoie

die Angst und dumpfe Wut der jüdischen Gemeinde nach der Vergewaltigung eines jungen Mädchens in Courbevoie
die Angst und dumpfe Wut der jüdischen Gemeinde nach der Vergewaltigung eines jungen Mädchens in Courbevoie
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REPORTAGE – Vier Tage nach den antisemitisch konnotierten Ereignissen versammelten sich am Mittwochabend mehr als tausend Demonstranten, zwischen Gehässigkeit und dem Gefühl des Unvermeidlichen seit dem 7. Oktober.

Geschlossene Gesichter vermischten sich mit Umarmungen voller Bescheidenheit, liebevolle Streicheleinheiten folgten einem herzlichen Wiedersehen. Manche kannten sich, andere nicht, aber alle begrüßten sich höflich. Mehr als tausend Demonstranten versammelten sich am Mittwochabend, dem 19. Juni, auf dem Platz vor dem Pariser Rathaus mit demselben ökumenischen Ziel: der Unterstützung des jungen 12-jährigen Opfers einer antijüdischen Vergewaltigung in Courbevoie (Hauts- de-Seine) von drei Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren.

Die Tatsachen der abscheulichen Gewalt versetzten die jüdische Gemeinde in großen Aufruhr. Zu dieser Demonstration rief das Kollektiv We Live auf, das am Tag nach dem blutigen Hamas-Angriff am 7. Oktober im Süden Israels gegründet wurde. „Mit 12 Jahren vergewaltigt, weil sie Jüdin war“, „Opfert nicht die französischen Juden“ oder „Lasst uns gemeinsam gegen Antisemitismus eintreten“, konnten wir auf den verschiedenen Plakaten der Demonstranten lesen. Laut Zahlen von… nahmen antisemitische Übergriffe in Frankreich im ersten Quartal 2024 stark zu.

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