In Genf wird die sehr reiche Hinduja-Familie wegen beruflichen Wuchers zu harten Strafen verurteilt

In Genf wird die sehr reiche Hinduja-Familie wegen beruflichen Wuchers zu harten Strafen verurteilt
In Genf wird die sehr reiche Hinduja-Familie wegen beruflichen Wuchers zu harten Strafen verurteilt
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Veröffentlicht am 21. Juni 2024 um 17:17 Uhr. / Geändert am 21. Juni 2024 um 18:04 Uhr

Die Antwort des Strafgerichtshofs kam diesen Freitag in dem ganz besonderen Fall, in dem es um vier Mitglieder der wohlhabenden Familie Hinduja ging, denen vorgeworfen wurde, auf ihrem Grundstück in Cologny eine Form der häuslichen Sklaverei praktiziert zu haben. Sie werden des gewerbsmäßigen Wuchers für schuldig befunden, weil sie die Schwäche ihrer Mitarbeiter ausgenutzt haben, um ihnen ein Gehalt zu zahlen, das etwa 90 % unter dem in der Branche erwarteten Gehalt liegt. Menschenhandel, das schwerste Delikt, das im Mittelpunkt dieses Falles stand, wird jedoch mit der Begründung abgewiesen, dass das Personal diesen bedauerlichen Bedingungen wirksam zugestimmt habe.

Grobe Fahrlässigkeit, egoistische Motive, sehr geringes Bewusstsein und kein Mitgefühl für die Verletzten. Die Erwägungen seien schwerwiegend und die verspätete Entschädigung der Kläger werde nur „begrenzte Auswirkungen auf die Strafzumessung“ haben. Die in Abwesenheit angeklagten Hauptangeklagten Prakash und Kamal Hinduja werden jeweils zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr Sohn Ajay und seine Frau erhielten jeweils 4 Jahre. Die jüngste Wendung in diesem Fall besteht darin, dass sie nicht erschienen sind, um die Entscheidung der Richter anzuhören, obwohl sie an den Debatten teilgenommen hatten. Zudem wird eine Schadensersatzforderung von 850.000 Franken geltend gemacht. Ihr Vertrauter wurde wegen Mittäterschaft zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt.

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