Im August öffnet in Delémont ein Zentrum für Grundversorgungsmedizin seine Pforten – rts.ch

Im August öffnet in Delémont ein Zentrum für Grundversorgungsmedizin seine Pforten – rts.ch
Im August öffnet in Delémont ein Zentrum für Grundversorgungsmedizin seine Pforten – rts.ch
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Anfang August wird im Herzen von Delémont ein Zentrum für Primärversorgung eröffnet. Es ist Eigentum des Jura-Krankenhauses, das 6 Millionen Franken in den Betrieb investiert. Es wird dazu beitragen, die Überlastung der Notaufnahmen des Krankenhauses zu verringern und den erheblichen Mangel an Hausärzten im Jura teilweise auszugleichen.

Der Jura-Bevölkerung zu einem gesunden Leben zu verhelfen, ist das Leitmotiv des Jura-Krankenhauses, das sein Medico+-Zentrum eröffnet. Diese neue Struktur wird insbesondere eine medizinische Dauerhaftigkeit bieten, die die Notfälle für Erwachsene und Kinder des Krankenhauses entlasten wird.

Für den Direktor des Jura-Spitals, Gautier Vallat, handelt es sich um eine ergänzende Dienstleistung, die vernetzt funktionieren muss, wie er auf La Matinale erklärt.

„Wir haben eine eigene Gesellschaft gegründet, um diese Dienstleistung nicht vollständig in das Krankenhaus zu integrieren. Es ist wichtig, eine gewisse Distanz zu wahren. Der Auftrag des Krankenhauses besteht normalerweise nicht darin, Allgemeinmedizin anzubieten. Wir wollen eine gewisse Dynamik erzeugen, die wir starten wollen.“ Lösungen wollen wir Alternativen schaffen und komplementär mit niedergelassenen Ärzten zusammenarbeiten.“

Mangel an Hausärzten im Jura

Dieses Gesundheitszentrum reagiert auch auf den Mangel an Hausärzten im Jura. Und die Rekrutierung ist in vollem Gange. Sieben davon sollen im August und September starten und im Februar 2025 schrittweise auf ein Dutzend mit vollständiger technischer Plattform anwachsen.

„Wir können auch weit entfernte Patienten betreuen“, freut sich die Leiterin von Medico+, Ärztin Isaline Aubert-Bonnemain. „Vor Ort können wir Radiologie, Blutuntersuchungen, kleine Behandlungen wie Infusionen, Injektionen und kleinere Operationen durchführen.“ Ganz zu schweigen von der Teamarbeit, die im Zentrum stattfinden wird. „Es ist auch etwas, das gefällt“, fährt sie fort. „Junge Ärzte wollen nicht länger allein sein und sich selbst überlassen sein und viel Management übernehmen müssen.“

Ein Beweis für den aktuellen Mangel an Hausärzten im Jura: Fast tausend Menschen haben sich bereits auf die Warteliste gesetzt, um die Leistungen des neuen Gesundheitszentrums in Anspruch zu nehmen.

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Gaël Klein/fgn

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