Bei einem Brand in einem der höchsten Türme Belgiens sind mindestens ein Toter und drei Verletzte gefordert

Bei einem Brand in einem der höchsten Türme Belgiens sind mindestens ein Toter und drei Verletzte gefordert
Bei einem Brand in einem der höchsten Türme Belgiens sind mindestens ein Toter und drei Verletzte gefordert
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Ein Toter und drei Schwerverletzte. Dies ist die neueste Einschätzung des Brandes, der am Montag, dem 24. Juni 2024, in einem 27-stöckigen Wohnturm in Lüttich, Belgien, ausbrach.

Fünfzehn Bewohner des Kennedy Tower mit 260 Bewohnern mussten bei einer groß angelegten Rettungsaktion in eines der höchsten Wohngebäude Belgiens geflogen werden.

Hubschrauber evakuieren Bewohner

Rund hundert Polizisten und rund 70 Feuerwehrleute wurden mobilisiert. Mehrere Hubschrauber wurden eingesetzt, um Feuerwehrleute auf dem Dach abzusetzen und die in den oberen Stockwerken eingeschlossenen Bewohner zu evakuieren.

Am Montagabend begannen die Helikopter-Hebearbeiten. | THOMAS MICHIELS / AFP
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Am Montagabend begannen die Helikopter-Hebearbeiten. | THOMAS MICHIELS / AFP

Nach Angaben der Polizei konnte der Brand in der Nacht von Montag auf Dienstag unter Kontrolle gebracht werden, Einsatzkräfte mussten jedoch noch bestimmte Wohnungen durchsuchen, um sicherzustellen, dass es keine weiteren Opfer gab.

Insgesamt wurden rund 200 Menschen aus dem Gebäude evakuiert und rund zehn befanden sich am Dienstagmorgen noch im Krankenhaus, darunter drei Personen „auf der Intensivstation“so ein Polizeisprecher.

Auf Balkonen hängengeblieben

Das Feuer brach am Montag gegen 14 Uhr in den Kellern des Turms aus und breitete sich über die Technikschächte aus, wodurch es zu erheblichen Rauchentwicklungen in den oberen Stockwerken des 1970 erbauten Gebäudes kam.

In diesen Etagen, zu denen die Feuerwehrleitern keinen Zugang hatten, saßen die Bewohner fest und konnten weder über die Aufzüge noch über das Treppenhaus hinaus. Die Einsatzkräfte rieten ihnen, vor den Evakuierungen per Helikopter, die am Abend stattfanden, auf ihren Balkonen zu bleiben.

Dutzende Bewohner mussten in der wallonischen Stadt in Hotels oder einer Sporthalle übernachten.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde eine Untersuchung eingeleitet, die am Dienstagmorgen noch unbekannt war.

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