Die Gemeinde Val-de-Travers stellt ihren Hochwasserschutzplan vor – rts.ch

Die Gemeinde Val-de-Travers stellt ihren Hochwasserschutzplan vor – rts.ch
Die Gemeinde Val-de-Travers stellt ihren Hochwasserschutzplan vor – rts.ch
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Im Kanton Neuenburg ist das Dorf Travers regelmäßig von Überschwemmungen betroffen, zuletzt Ende 2023. Die Behörden haben Maßnahmen ergriffen, um diesem Phänomen entgegenzuwirken.

Im Dorf Travers ist die Steigung sehr flach. Wenn die Areuse, der Fluss, der das Tal durchquert, ansteigt, kann das Wasser trotz der in den letzten Jahrzehnten durchgeführten Entwicklungen nicht richtig abfließen. Immer wieder stehen mehrere Gebäude mit den Füßen im Wasser.

„Der Klimawandel bedeutet, dass wir viel mehr Wasser und viel heftigere und wiederkehrende Phänomene haben“, bestätigt Yves Fatton, Gemeinderat der Gemeinde Val-de-Travers und zuständig für Infrastruktur. „Wir mussten eine Lösung finden, damit die Anwohner nicht jedes Jahr überschwemmt werden“, sagte er am Dienstag den Medien.

Neue Sammler

Die Gemeinde investierte daher insbesondere, um zu verhindern, dass Wasser in die Leitungen zurückfließt. Die Evakuierungsnetze wurden verstärkt.

Vor allem aber entstanden an beiden Ufern neue Sammler. Ihr Ziel ist es, das abfließende Wasser in zwei großen Gruben zu konzentrieren. Außerdem werden zusätzliche Deiche gebaut, die ausreichen, um 99 % der Überschwemmungen zu verhindern, die das Dorf in der Vergangenheit erlebt hat, versichern die Behörden.

Überwachungs- und Interventionsplan

Neu ist auch, dass die Gemeinde einen Überwachungs- und Interventionsplan verabschiedet hat. Dies ist der erste Plan dieser Art im Kanton Neuenburg, eine Art Vorgehensweise je nach Gefährdungsgrad. Mit diesem Protokoll weiß jeder, was er tun muss.

Die Rettungsdienste verfügen nun über einen Überwachungs- und Interventionsplan, um die Aufgaben des beteiligten Personals zu strukturieren und zu organisieren.

Der Plan versucht außerdem, so früh wie möglich einzugreifen. Außerdem wurde im Dorf eine neue Sonde installiert, um den Pegel des Flusses zu messen. „Die Sonde in der Areuse à Travers löst einen Alarm per SMS oder E-Mail an die verschiedenen Beteiligten – Feuerwehrleute, Straßen – aus, wodurch die im Interventionsplan definierten Aufgaben erfüllt werden können“, erklärt Patrice Huguenin, Vertreter des Interventionsplans .

Die Kosten für die Arbeiten betragen 1,7 Millionen Franken, aufgeteilt zwischen Kanton, Bund und Gemeinde. Doch angesichts manchmal außer Kontrolle geratener Phänomene erinnern uns die Behörden daran, dass es niemals ein Nullrisiko geben wird.

Radio- und Fernsehthema: Romain Bardet und Léa Jelmini

Adaptionswebsite: Katharina Kubicek

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