Von drei Schüssen eines Polizisten getroffen: Die Beamten hätten anders handeln können, plädiert die Familie

Von drei Schüssen eines Polizisten getroffen: Die Beamten hätten anders handeln können, plädiert die Familie
Von drei Schüssen eines Polizisten getroffen: Die Beamten hätten anders handeln können, plädiert die Familie
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Der Anwalt von Michael Larue, einem mutmaßlichen Autodieb, der im April von der Polizei erschossen wurde, behauptet weiterhin, dass die Beamten anders hätten handeln können.

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Michael Larue, dem vorgeworfen wird, trotz Fahrverbots gefahren zu sein, einen bewaffneten Angriff auf einen Friedensoffizier begangen zu haben, gefährlich gefahren zu sein und durch Straftaten erlangtes Eigentum besessen zu haben, stand am Donnerstag wieder vor Gericht.


Screenshot/TVA-Nachrichten

Die Veranstaltung geht auf den 17. April zurück. Ersten Informationen zufolge war der Fall soweit eskaliert, dass ein Polizist seine Dienstwaffe gezogen und in Richtung der Fahrzeugdiebe geschossen hatte, als diese angeblich im Bereich der Rue Saint-Jacques und der Avenue Addington auf ihn zustürmten Montreal.

Der Angeklagte Michael Larue wurde dreimal angeschossen: einmal in den Kiefer, einmal in den Nacken und einmal in die Schulter.


Screenshot/TVA-Nachrichten

In den sozialen Medien tauchten bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Veranstaltung auf.

Wir sehen einen Streifenwagen des Montreal City Police Service (SPVM), der seine Blinklichter aktiviert und versucht, einem Honda CR-V den Weg zu versperren.

Der Polizist, der am Steuer saß, ging dann zu Fuß auf den Fahrer Michael Larue zu.


Während sich der Beamte in der Nähe des Honda-Fahrzeugs befindet, scheint der Angeklagte schnell nach rechts zu rollen, während der Streifenpolizist angeblich das Feuer eröffnet.

Der Bruder des mutmaßlichen Autodiebes behauptete, der Honda CR-V sei von seiner Mutter gemietet worden. Sein Bruder hätte es also nicht gestohlen, sondern geliehen, obwohl er keinen Führerschein besitzt.

Die Familie glaubt, dass die Polizei ohne den Einsatz ihrer Dienstwaffe anders hätte vorgehen können.

Der Angeklagte wird am 29. August vor Gericht zurückkehren.

Das Bureau of Independent Investigations (BEI) führt derzeit eine Untersuchung zur Klärung der Umstände des Vorfalls durch.

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