Das Pariser Polizeipräsidium wird am Sonntagabend eine „Antifa“-Demonstration verbieten

Das Pariser Polizeipräsidium wird am Sonntagabend eine „Antifa“-Demonstration verbieten
Das Pariser Polizeipräsidium wird am Sonntagabend eine „Antifa“-Demonstration verbieten
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Der Pariser Polizeichef Laurent Nuñez wird eine für Sonntag geplante Demonstration des Kollektivs „Antifaschistische Aktion Paris-Banlieue“ vor der Nationalversammlung zum Abschluss der zweiten Runde der Parlamentswahlen verbieten, erfuhren wir am Donnerstagabend aus einer Polizeiquelle.

Dieses Kollektiv rief in einem Beitrag auf X zu einer Kundgebung „Sonntag um 20 Uhr vor der Nationalversammlung, unabhängig vom Ergebnis“ der Abstimmung auf. „Lasst uns heute mehr denn je mit allen Mitteln gegen die extreme Rechte und ihre Verbündeten vereinen“, argumentierte er.

In den sozialen Netzwerken rief das Kollektiv dazu auf, sich „der Nationalversammlung anzunähern“. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Donnerstag an, dass am Sonntagabend „30.000 Polizisten und Gendarmen, darunter 5.000 in Paris und seinen Vororten“, für die zweite Runde der vorgezogenen Parlamentsabstimmung mobilisiert würden.

Laut einer Polizeiquelle gehen die Geheimdienste davon aus, dass nach der zweiten Runde bei beiden Versammlungen „echte Risiken von Störungen der öffentlichen Ordnung bestehen, die zu Zwischenfällen, aber auch zu Zusammenstößen zwischen verfeindeten Gruppen führen könnten“.

Die jüngsten Umfragen gehen davon aus, dass die Rassemblement National (RN) und ihre Verbündeten in der zweiten Runde der Parlamentswahlen einen Sieg erringen, ohne ihnen jedoch eine absolute Mehrheit der 577 Abgeordneten zuzusprechen.

Verfolgen Sie unseren Live-Stream.

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