Der Polizeichef verbietet am Sonntagabend eine antifaschistische Demonstration vor der Nationalversammlung: Nachrichten

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Der Polizeichef hat gerade eine antifaschistische Kundgebung verboten, die an diesem Sonntag nach den Parlamentswahlen vor dem Palais Bourbon stattfinden sollte.

Das Ergebnis der Parlamentswahlen wird am Sonntag, 7. Juli, bekannt gegeben. In sozialen Netzwerken hat ein antifaschistisches Kollektiv nach Abschluss der zweiten Runde eine Kundgebung vor der Nationalversammlung geplant. „Wir sehen uns am Sonntag um 20 Uhr vor der Nationalversammlung. Was auch immer das Ergebnis sein mag“, können wir auf X vom Kollektiv Action Antifasciste Paris-Banlieue lesen. Laut BFMTV verbot die Polizei jegliche Versammlung vor der Versammlung. Aus Angst vor dem Sieg der National Rally veröffentlichte das Kollektiv außerdem: „Lasst uns heute mehr denn je mit allen Mitteln gegen die extreme Rechte und ihre Verbündeten vereinen.“ Ein Vorgehen, das Polizeipräfekt Laurent Nuñez besonders fürchtet und das ihn dazu veranlasste, jegliche Versammlungen vor dem Palais Bourbon zu verbieten.

Ein Klima der Spannung

Am Donnerstag, den 4. Juli, kündigte Gérald Darmanin an, dass am Sonntagabend nach der Abstimmung mehr als 30.000 Polizisten und Gendarmen in ganz Frankreich eingesetzt würden, darunter 5.000 in Paris. Nach Angaben der Polizei besteht nach Ansicht der Geheimdienste die Gefahr einer Störung der öffentlichen Ordnung durch Versammlungen, bei denen es zu Zwischenfällen kommen könnte. Auch Zusammenstöße zwischen verfeindeten Gruppen sind zu befürchten. Zur Erinnerung: Die jüngsten Umfragen zeigen, dass die National Rally am Ende der zweiten Runde der Parlamentswahlen siegt. Andererseits würde die rechtsextreme Partei nicht von einer absoluten Mehrheit profitieren.

veröffentlicht am 4. Juli um 22:15 Uhr, Arnaud Enjourbault

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