Niger: Bericht der technischen Unterstützungsmission zur GTE/GPTE von Maradi (07. – 09. Mai 2024) – Niger

Niger: Bericht der technischen Unterstützungsmission zur GTE/GPTE von Maradi (07. – 09. Mai 2024) – Niger
Niger: Bericht der technischen Unterstützungsmission zur GTE/GPTE von Maradi (07. – 09. Mai 2024) – Niger
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Anhänge

1. Kontext

Im humanitären Kontext wurden in den vier (04) Notgebieten Nigers Arbeitsgruppen aktiviert, die die Cluster/Verantwortungsbereiche auf subnationaler Ebene vertreten. So funktionieren GTE und GPTE in den Regionen Tillabéri, Tahoua, Diffa und Maradi. Laut dem Education Cluster Coordinator’s Manual besteht die Aufgabe der GTEs darin, die operative Planung und Umsetzung bildungsbezogener Aktivitäten sicherzustellen. Dabei geht es darum, einen Überblick über die Sicherheitslage und Veränderungen im Kontext des Notfalls zu behalten (i); Beurteilung und Überwachung des Bedarfs und des Fortschritts der Bildungsintervention (ii); Abbildung und Überwachung der Partnerkapazitäten mithilfe des 5W-Tools (iii); die Identifizierung von Lücken in der Bedarfsdeckung und die Prüfung der notwendigen Strategien, um diese zu schließen (iv); Übermittlung wichtiger Entscheidungen und anderer Daten/Informationen vom subnationalen Cluster an den nationalen Cluster (v); Kommunikation wichtiger Entscheidungen; Einzelheiten zu den verfügbaren Ressourcen; Empfehlungen zu Richtlinien und Standards von nationalen Clusterpartnern an subnationale Clusterpartner (vi); Interessenvertretung der Bildungsursachen und des Bildungsbedarfs in Notfällen bei den Bildungsbehörden der Provinzen und Bezirke sowie anderen Regierungsstellen; andere Cluster und Community-Vertreter sowie die Förderung vereinbarter Cluster-Standards. Trotz der Koordinierungsbemühungen dieser Arbeitsgruppen muss anerkannt werden, dass diese subnationalen Mechanismen mit einigen Betriebsschwierigkeiten, einer Harmonisierung der Koordinierungspraktiken in Zusammenarbeit mit der nationalen Ebene und unzureichenden Kapazitäten zur besseren Gewährleistung der sieben (7) Schlüsselkoordinierungsfunktionen konfrontiert sind.

Tatsächlich bestehen aufgrund technologischer Zwänge und der begrenzten Infrastruktur in bestimmten Gebieten des Landes weiterhin Schwierigkeiten beim Zugang zu Daten. Darüber hinaus wird die Datenerhebung vor Ort durch Herausforderungen im Zusammenhang mit der Anpassung der Erhebungsmethoden an die lokalen Gegebenheiten erschwert, insbesondere in komplexen oder instabilen humanitären Kontexten. Diese Probleme werden durch Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Aktualität der Daten verschärft, da es an Mechanismen zur regelmäßigen Überprüfung und Aktualisierung der Daten mangelt, insbesondere in humanitären Situationen, in denen sich die Bedingungen schnell ändern können. Die StatCHILD-Plattform soll eine Lösung für diese Herausforderungen bieten, indem sie einen beispiellosen Zugang zu zuverlässigen und aktuellen Daten sowie standardisierte Methoden zur Erfassung, Verarbeitung und Analyse bietet. Als zentrale Anlaufstelle ermöglicht es humanitären und entwicklungspolitischen Akteuren eine zentrale und kohärente Datenbank und erleichtert so die Entscheidungsfindung und die Entwicklung wirksamer Strategien zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in Niger. Um zur Stärkung der Koordinierung in Fragen des Kinderschutzes und der Bildung im Rahmen humanitärer Maßnahmen beizutragen, leisteten der Bildungscluster und der Bereich Kinderverantwortung vom 7. bis 9. Juni technische Unterstützung für die Koordinierungsteams von GTE/GTPE in der Region Maradi. 2024.

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