Dyson plant in Großbritannien den Abbau von rund 1.000 Stellen

Dyson plant in Großbritannien den Abbau von rund 1.000 Stellen
Dyson plant in Großbritannien den Abbau von rund 1.000 Stellen
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Der für seine High-End-Haushaltsgeräte bekannte britische Konzern Dyson kündigte am Dienstag „Veränderungen in seiner Organisation an, die zu Entlassungen führen könnten“, heißt es in einer an AFP übermittelten Erklärung des Geschäftsführers Hanno Kirner. Von diesen Entlassungen könnten etwa 1.000 der 3.500 Beschäftigten im Vereinigten Königreich betroffen sein.

„Dyson ist in immer härteren und wettbewerbsintensiveren globalen Märkten tätig, in denen sich das Tempo von Innovationen und Veränderungen immer weiter beschleunigt. Wir wissen, dass wir stets unternehmerisch und agil sein müssen“, argumentierte Hanno Kirner.

Dieser Stellenabbau wird Teil eines globalen Plans sein, dessen Umrisse noch nicht konkretisiert wurden, so eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Die Gruppe beschäftigt mehr als 14.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern.

Die Marke gab im Januar die Ernennung von Henno Kirner zum Leiter bekannt, dem ehemaligen Manager des Batterieprogramms des indischen Riesen Tata, der die Nachfolge von Roland Krueger antritt, der vier Jahre lang an der Spitze des Unternehmens gestanden hatte.

Ein Anstieg von 9 % im Jahr 2023

Dyson kündigte im Jahr 2020 an, über einen Zeitraum von fünf Jahren 2,75 Milliarden Pfund (3,25 Milliarden Euro) in neue Technologien wie Software, Robotik, künstliche Intelligenz, aber auch effizientere elektrische Batterietechnologie zu investieren. Der Konzern gab im vergangenen Jahr außerdem bekannt, dass er eine neue Fabrik in Singapur eröffnen werde, um seine Batterien der nächsten Generation herzustellen. Im Jahr 2019 gab das Unternehmen jedoch ein ehrgeiziges Projekt zur Herstellung von Elektroautos auf, da es einer zu starken Konkurrenz ausgesetzt war.

Der für seine kabellosen Staubsauger, Händetrockner und Luftreiniger bekannte Konzern verlegte aufgrund der wachsenden Nachfrage in Asien im selben Jahr seinen Hauptsitz vom Vereinigten Königreich nach Singapur. Dyson verzeichnete im Jahr 2023 einen Anstieg des Bruttobetriebsüberschusses (Ebitda) um 9 %, angetrieben durch einen Umsatzanstieg in gleicher Größenordnung auf 7,1 Milliarden Pfund (8,4 Milliarden Euro).

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