Jeff Mills: „Wir können abweichen und spielen, was wir fühlen“

Jeff Mills: „Wir können abweichen und spielen, was wir fühlen“
Jeff Mills: „Wir können abweichen und spielen, was wir fühlen“
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Die Techno-Legende umgibt sich für eine neue Version des Projekts mit dem Jazz-Keyboarder Jean-Phi Davy und dem Tabla-Spieler und Sänger Prabhu Edouard Morgen kommt die Erntehybride Leistung und nicht klassifizierbares kathartisches Erlebnis.

Sie erwecken das mit Tony Allen initiierte Projekt „Morgen kommt die Ernte“ wieder zum Leben. Tony ist nicht mehr da und es ist Prabhu Edouard, der das Trio vervollständigt. Was unterscheidet diese Version von der vorherigen Version, abgesehen von diesem erzwungenen Wechsel des Musikers?

Es hängt wirklich von den beteiligten Musikern ab. Bei jeder Art von Musik handelt es sich um eine andere Gleichung und eine andere musikalische Formel. Es besteht also eine gewisse Flexibilität. Wenn sich Musiker kennen und oft zusammen spielen, kommt es häufig vor, dass sie sich in einer Komfortzone befinden. Das Projekt bleibt eine Erkundung, die die Tür für neue Musiker offen lässt.

Wie würden Sie dieses Projekt definieren?

Es fällt mir schwer, es einem Musikgenre zuzuordnen. Es ist kein völliger Jazz, es ist kein Elektro, sondern eine Kombination bestimmter Rhythmen. Es ist etwas Neues und Anderes und eine Gelegenheit für uns, es zu erkunden. Es gibt Momente, die sehr experimentell sind, und andere, die viel vertrauter sind. Was ich sagen kann ist, dass es sehr repräsentativ für diesen ersten Teil des 21. Jahrhunderts ist.

Das verbindet uns mit der Vorstellung, dass die Menschen heute auf eine ganz andere Art und Weise miteinander kommunizieren als in den letzten dreißig, vierzig Jahren. Musikalisch hängt es mit der Art und Weise zusammen, wie wir jetzt leben. Wir können sehen, was auf der anderen Seite der Welt passiert, und Beziehungen zu weit entfernten Menschen pflegen. Daher kann man verschiedene Universen weiter erforschen.

War diese Begegnung zwischen elektronischer, afro-karibischer und indischer Musik offensichtlich?

Wir nutzen eine gemeinsame Sprache, um weiter zu gehen. Wir können ablenken, ablenken, spielen, was wir fühlen. Es geht mehr darum, wer wir sind, als darum, woher wir kommen.

Das Projekt wurde live für das Album „Evolution“ aufgezeichnet. Kann die Kraft der Improvisation, die das Rückgrat des Projekts bildet, auf der Bühne wirklich überleben?

Diesen Auftritt haben wir beim zweiten gemeinsamen Auftritt eingefangen. Wir waren nicht sicher, ob es funktionieren würde. Aber wir vergessen, was wir auf dem Album gemacht haben. Wir versuchen nicht, es zu duplizieren. Es ist ein Projekt in Bewegung.

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