Wenn Iran, Algerien und die Hisbollah in Marokko mit dem Feuer spielen

Wenn Iran, Algerien und die Hisbollah in Marokko mit dem Feuer spielen
Wenn Iran, Algerien und die Hisbollah in Marokko mit dem Feuer spielen
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Die Separatistenbewegung Polisario überrascht weiterhin mit ihren Manövern zur Aufrechterhaltung der dauerhaften Instabilität in der marokkanischen Sahara. Die neueste Entdeckung: HM-16-Mörsergranaten iranischer Herkunft in ihrem Besitz. Ein einfacher Zufall? Absolut nicht.

Hinter dieser Akquisition steht ein komplexes und besorgniserregendes Netzwerk des Waffenhandels, das von Algerien mit finanzieller und logistischer Unterstützung der Hisbollah und sogar, wenn wir es so sagen dürfen, Syriens organisiert wird. Eine hochkarätige geopolitische Geschichte, in der Ironie und Sarkasmus nie weit entfernt sind.

Wer hätte gedacht, dass das totalitäre Regime von Algier nicht nur ein sehr „freundlicher“ Nachbar, sondern auch ein Experte für die Logistik des Waffenhandels sein würde? Durch die finanzielle Unterstützung der Polisario öffnete sie die Tür zu einem lukrativen, aber ach so gefährlichen Handel mit Waffen und Drohnenverkäufen. Natürlich alles unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe und der Unterstützung einer „gerechten Sache“. Denn es ist bekannt, dass Mörsergranaten und bewaffnete Drohnen unverzichtbare Instrumente für die regionale Entwicklung und den Schutz der Menschenrechte sind.

Eine komplexe und besorgniserregende Situation

Die Situation bleibt komplex und besorgniserregend für die territoriale und Grenzsicherheit Marokkos. Die Rolle der Tyrannen Algerien als finanzieller und logistischer Vermittler für den Waffenhandel und die Unterstützung von Polisario-Operationen in Zusammenarbeit mit dem Iran und der Hisbollah verdeutlicht eine anhaltende Bedrohung. In diesem Spiel geopolitischer Doppelzüngigkeit sind die Wachsamkeit und Vorbereitung Marokkos notwendiger denn je, um diesen destabilisierenden Manövern entgegenzuwirken.

Der Iran, der nie außen vor bleibt, wenn es darum geht, Chaos zu säen, hat in der Front Polisario einen idealen Partner gefunden. HM-16-Mörsergranaten sind nur die Spitze des Eisbergs. Hinter dieser Fassade verbirgt sich ein ganzes Arsenal, das nach und nach in der Region stationiert wird und einige schäbige Operationen der Front Polisario gegen Marokko ermöglicht. Und wer außer der Hisbollah, dem iranischen bewaffneten Flügel im Libanon, könnte für die ordnungsgemäße Lieferung und Ausbildung der Polisario-Kämpfer im Umgang mit diesen zerstörerischen Spielzeugen sorgen?

Und warum hier aufhören? Auch Syrien, das Musterbeispiel für Stabilität und Wohlstand, schließt sich der Partei an. Schließlich ist seine Expertise in Bezug auf Bürgerkrieg und Verwüstung unübertroffen. Durch die Unterstützung der iranisch-algerischen Bemühungen leistet Syrien seinen Beitrag und vervollständigt dieses chaotische Bild, in dem jeder Akteur seinen Teil zur weiteren Destabilisierung der Region beiträgt.

Marokko, an vorderster Front dieses asymmetrischen Krieges, muss diese vielfältigen Bedrohungen angesichts dieser schattenhaften Feinde bewältigen. Die Grenzsicherung wird untergraben, und die Bemühungen zur Stabilisierung der Region werden durch diese böswilligen Aktionen ständig untergraben. Aber was sind ein paar bewaffnete Übergriffe und Destabilisierungsversuche im Vergleich zu den Profiten, die diese Akteure aus ihrem illegalen Handel erzielen?

Das Bild, das diese Situation zeichnet, ist in vielerlei Hinsicht absurd. Das tyrannische Regime von Algier, das als Waffenhändler fungiert, ein Iran, der Kriegsmaterial liefert, eine Hisbollah, die Kämpfer ausbildet, und ein Syrien, das logistische Unterstützung leistet … All dies vor den Toren Marokkos. Ironie des Schicksals oder geopolitischer Zynismus: Dieses unwahrscheinliche, aber destruktive Bündnis gefährdet die Stabilität der gesamten Region.

Entlastungsversuche und iranische Rechtfertigungen

Bereits zuvor war der Bruchpunkt in den Beziehungen zwischen Marokko und Iran durch eine Reihe beunruhigender Enthüllungen gekennzeichnet. Tatsächlich hat Marokko überwältigende Beweise für die Beteiligung der iranischen Botschaft an der militärischen Unterstützung der Front Polisario vorgelegt. Den vorgelegten Dokumenten zufolge hatte der Iran hochentwickelte Waffen an die Polisario geliefert, während marokkanische Diplomaten die regelmäßige Anwesenheit von Hisbollah-Führern in Tindouf seit März 2017 bestätigten. Letztere, darunter der Leiter der Außenoperationen der Partei und Beratersoldaten, besuchten die Lager der Polisario mehrfach zur Überwachung der militärischen und logistischen Ausbildung.

Um von diesen Anschuldigungen abzulenken, hatte Iran den Abbruch seiner Beziehungen zu Marokko damit begründet, dass es bei dieser Entscheidung einen aufrührerischen amerikanisch-saudischen Einfluss gegeben habe. Diese Rhetorik zielte darauf ab, Teheran von jeglicher Verantwortung zu befreien und Rabats Entscheidung mit seinen arabischen und internationalen Allianzen in Verbindung zu bringen. Dennoch hat Marokko stets betont, dass seine Entscheidung auf dem Schutz seiner Souveränität und nationalen Sicherheit beruhte.

In diesem Zusammenhang sind wir berechtigt, uns zu wundern. Was motiviert den Iran immer noch, eine feindselige Haltung gegenüber Marokko beizubehalten? Diese Frage wirft umfassendere geopolitische Überlegungen auf, die regionale Rivalitäten und strategische Allianzen beinhalten.

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