Ehemalige Führungskräfte können ihre Boni behalten

Ehemalige Führungskräfte können ihre Boni behalten
Ehemalige Führungskräfte können ihre Boni behalten
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Die damaligen Führungskräfte der Credit Suisse müssen ihre Boni nicht zurückzahlen. Nach der aktuellen Rechtslage hätte ein solcher Antrag keine Aussicht auf Erfolg gehabt, meint das Eidgenössische Finanzdepartement.

14.04.2024, 10:5014.04.2024, 11:31

Schlussstein

Ehemalige Führungskräfte der Großbank sollten sich keine Sorgen um ihre Boni machen. Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) bestätigte diese Information am Sonntag Sonntagszeitung. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in seinem Bericht zur Bankenstabilität.

In diesem Dokument zog die Regierung eine Bestandsaufnahme der verfügbaren rechtlichen Mittel, um die Manager einer Bank, die ihre Geschäfte schlecht verwaltet haben, rückwirkend zu bestrafen, erklärt die DFF.

Für den Bundesrat müssen Maßnahmen zu den rechtlichen Grundlagen ergriffen werden. „Insbesondere müssen Instrumente geschaffen werden, die es künftig ermöglichen, in vergleichbaren Fällen bereits ausgezahlte Boni von Bankmanagern rückwirkend zu entziehen.“ Mit der Einführung eines Regimes für Führungskräfte müssen diese auch eindeutig identifizierbar sein“, schreibt das EFD.

Kein Verbot Boni

Eine Begrenzung oder ein Verbot von Boni stehe jedoch nicht auf der Tagesordnung, teilte der Bundesrat am vergangenen Mittwoch mit. Ihm zufolge wäre ein solches Instrument „wirkungslos“. Studien haben gezeigt, dass ein Nebeneffekt die Erhöhung der Fixgehälter wäre. Allerdings müssen Prämien laut Regierung an Kriterien des langfristigen wirtschaftlichen Erfolgs geknüpft sein. Es können auch Sperrfristen für sie gelten.

In seinem am Mittwoch veröffentlichten 339-seitigen Bericht zur Bankenstabilität kam der Bundesrat zum Schluss, „dass sich viele der bereits auf nationaler und internationaler Ebene eingeleiteten Massnahmen zur Stärkung der Finanzstabilität bewährt haben“.

Mehr Fähigkeiten für Finma

Doch die Analyse deckt auch Lücken im bestehenden System auf. Der Bundesrat will sie mit einem Paket von 22 Massnahmen füllen, gegliedert nach drei Achsen: Prävention, Stärkung der Liquidität und Ausbau der Kriseninstrumente. Konkret, Die Regierung hat vorgeschlagen, die Befugnisse der Bundesanstalt für Finanzmarktaufsicht auszuweiten (Finma), zum Beispiel durch eine klare Definition der Verantwortlichkeiten der Führungskräfte. Auch die Befugnis zur Verhängung von Bußgeldern wird geprüft. (vz/ats)

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