Woerths Vorschläge an Macron zur Dezentralisierung

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EXKLUSIVES DOKUMENT – Der ehemalige Minister traf sich an diesem Donnerstag mit dem Staatsoberhaupt, um seinen Bericht über die Neuordnung des territorialen Millefeuille zu besprechen. „Le Figaro“ veröffentlicht die Früchte seiner Arbeit.

Offiziell reichte er seine Arbeit am 3. Mai ein, doch erst an diesem Donnerstagmorgen wurde Éric Woerth von Emmanuel Macron empfangen, um seinen Bericht über die Dezentralisierung zu besprechen. Der Präsident der Republik hatte vor sechs Monaten vom stellvertretenden Renaissance-Minister und ehemaligen Minister von Nicolas Sarkozy befohlen, in Richtung „vollständigere und effizientere Dezentralisierung“. Vollständig und technisch ist dieser 160-seitige Bericht, der Le figaro eingeholt hat, formuliert nicht weniger als 51 Vorschläge für „Vertrauen wiederherstellen» zwischen Staat und Gemeinden.

Doch ein großer Knall ist in dem viel gescholtenen territorialen Millefeuille, dessen Komplexität viele Bürger verwirrt, nicht zu erwarten. Seltsamerweise hatte Emmanuel Macron in seinem Missionsbrief zwar schwarz auf weiß seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, „die Zahl der dezentralen Schichten reduzieren», Éric Woerth lehnt diesen Weg ab und zählt ihn zu den „Stereotypen“. Und empfiehlt stattdessen eine Neuorganisation der den einzelnen Ebenen zugewiesenen Fähigkeiten im Maquis.

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